Deutschland

Sehenswert in Hamburg – das müsst Ihr Euch anschauen13 Minuten Lesezeit

Hamburg Sehenswert Fleet und Blankenese

Hamburg – meine Perle. Und so sehenswert. Jetzt wohne ich zwar (leider) nicht in Hamburg, aber die Stadt ist so toll. An jeder Ecke gibt es etwas zu sehen. Aber 2021 gestaltet sich bis jetzt ein wenig anders, als ich es mir Ende 2020 noch erhofft hatte. Corona ist immer noch da.

Und zur Zeit ist auch Reisen noch nicht angesagt. Aber es heißt ja „noch nicht“ und nicht „nie mehr“. Also plant doch schon mal für die Zeit ohne Maske. Herrlich ;-)

Ja, ich habe schon den ein oder anderen Blogpost über Hamburg geschrieben, aber ich wollte jetzt einfach mal alles zusammenschreiben, was ich an sehenswerten Orten in Hamburg kenne, und wo ich schon war und auch jederzeit wieder hinfahren würde.

Dann vielleicht noch ein paar Orte, an denen ich noch nicht war, die aber in meiner Hamburg-Bucket-List ganz weit oben stehen.

Ich wollte eigentlich noch einen kurzen Absatz über die Orte schreiben, die wohl bei Hamburg-Besuchern hoch im Kurs stehen, aber nicht so mein Ding sind. Das war der Plan, aber irgendwie kann ich mich nicht durchringen, darüber zu schreiben. Daher lass ich den Absatz einfach mal weg. Der Text ist eh schon lang genug.

Fangen wir mal damit an, was Ihr auf jeden Fall sehen müsst. Ich werde die Punkte mal nach Alphabet sortieren, damit keine Wertung meinerseits entsteht.

Der Text wird länger…vielleicht holt Ihr Euch erstmal ein Heiß- oder Kaltgetränk Eurer Wahl…

Sehenswert in Hamburg – Pflichtprogramm:

Alster

Die Alster ist…kein See. Habe ich jetzt auch gelernt. Die Alster ist ein Fluss. Kein allzu langer, aber immerhin ein Fluss. Was die Hafenrundfahrt im Hamburger Hafen (wo auch sonst…HAFENrundfahrt) ist, ist auf der Alster die Kanalfahrt. Es gibt zwei Routen beim Alsterschippern. Da befahrt Ihr die Binnen- und Außenalster und macht auch noch einen Abstecher in den Stadtsparksee oder in den Alsterlauf.

Vom Wasser schaut auch alles viel schöner aus. Meistens sind die Fassaden zum Wasser immer sehr viel imposanter als die zur Straße. Und an der Alster stehen wirklich sehr nett anzuschauende Anwesen. Und nicht neidisch werden ;-). Es gibt ein paar Infos zu den „bescheidenen“ Anwesen links und rechts am Ufer, allerdings muss ich Euch enttäuschen…Namen gibt’s keine.

Elbphilharmonie

Sie ist fertig! Endlich! Und sie schaut so schön aus…absolut sehenswert.

Ok, sie ist schon ein wenig länger fertig, aber ich habe sie zum ersten Mal im vollendeten Zustand gesehen. Und ich muss gestehen, ich war schon beeindruckt.

Deutschlands modernstes Konzerthaus wurde auf den Grundmauern des Kaispeichers A errichtet. Also der Speicher wurde in die Elphi integriert. Ich war jetzt schon so häufig in Hamburg, aber ich kann mich gar nicht mehr an den einfachen Kaispeicher erinnern.

1875 war der Kaispeicher der modernste und größte Speicher im Hamburger Hafen und jetzt ist halt die Elbphilharmonie das modernste Konzerthaus Deutschlands. Aber die komplette Geschichte und Historie könnt Ihr auf der Homepage von Hamburg nachlesen. Da steht alles super beschrieben.

Ansicht Elbphilharmonie vom Wasser aus
Elphie – komplett fertig und so schön

Hamburger Hafen

Das Tor zur Welt! Der Hamburger Hafen ist ja mal nicht irgendein Hafen. Der ist schon ziemlich riesig. Und er ist heute der drittgrößte Hafen in Europa, nach Antwerpen und Rotterdam.

Übrigens ist Elphie – die Elbphilharmonie – ja auch ein Teil des Hamburger Hafens. Sie wurde ja auf einem alten Kaispeicher gebaut. Und ich muss gestehen, dass ich überhaupt keinen Plan habe, ob ich diesen alten Speicher früher irgendwann mal wahrgenommen habe.

Eigentlich macht ja jeder, der zum ersten, zweiten oder wievielten Mal auch immer in Hamburg ist, eine Hafenrundfahrt. Und das kann ich Euch auch wirklich nur empfehlen. Am besten macht Ihr die Rundfahrt mit einer kleinen Barkasse.

Wenn Euer Magen das zulässt. Denn das Boot hüpft schon ganz schön übers Wasser und es schaukelt manchmal ziemlich. Ihr solltet seefest sein, wenn Ihr auf die Barkasse steigt. Auf den Horizont schauen hilft da schon mal. Blöd nur, dass Ihr Euch dann gar nicht mehr auf den Hafen konzentrieren könnt.

Sonst, mit nervösen Magen, nehmt Ihr vielleicht lieber die etwas größeren Boote. Aber ich liebe die kleinen Barkassen. Da seht Ihr direkt das Größenverhältnisse und die großen Pötte sehen direkt noch mal viel größer aus. Außerdem könnt Ihr mit der Barkasse auch viel näher an die großen Schiffe heran.

Hamburger Hafen
tägliches Bild im Hamburger Hafen

HafenCity

Ein noch größerer Fan bin ich von der modernen HafenCity. Der jüngste Stadtteil Hamburgs ist auch gleichzeitig der Modernste. Baubeginn war in 2001 und die komplette Fertigstellung ist für 2025 geplant.

Fans moderner Architektur kommen in der HafenCity voll auf ihre Kosten. Genauso modern sind auch die drei U-Bahnhöfe: Universität, Überseebrücke und Elbbrücken. Jede Station hat andere Highlights. An der Universität gibt es an den Wochenenden eine Licht- und Musikshow. Für mich auf jeden Fall sehenswert.

Dachkonstruktion Endhaltestelle Elbbrücken
U-Bahnhof Elbbrücken in der HafenCity

Michel

Der Michel ist das Wahrzeichen Hamburgs. Und ganz seriös betrachtet, ist es ja eine Kirche und heißt eigentlich St. Michaelis. Und die Kirche ist sogar noch die Hauptkirche Hamburgs. Und doch ist es der Michel.

Ich liebe den Michel. Der weiße Innenraum hat einfach etwas Beruhigendes. Das komplette Gegenteil zu den opulenten katholischen Kirchen. Man merkt schon recht schnell, dass wir hier in einer evangelischen Kirche sind.

Ich will Euch jetzt gar nicht mit den ganzen Zahlen und Daten langweilen. Das könnt Ihr Euch schön auf der Homepage vom Michel anschauen.

Aber was sich immer lohnt, ist die Aussicht vom Kirchturm. Von 106 Metern habt Ihr einen tollen Rundumblick über Hamburg. Ich war faul und bin mit dem Aufzug hochgefahren. Die 6 Euro waren’s mir wert. Ich wäre ja froh, wenn der Kölner Dom einen Aufzug hätte ;-)

Ok, zu Zeiten von Corona, also jetzt, könnt Ihr Euch die Kirche zwischen 10:00 und 11:45 Uhr und von 12:30 bis 18:00 Uhr anschauen. Kein Turm und keine Krypta aktuell…leider.

Aussicht auf die Hamburger City
Blick auf Hamburg vom Michel aus

Passagen in der Innenstadt

Hamburg ist bekannt für die vielen Passagen und Einkaufszentren. Das Schöne ist, dass die meisten Passagen klein und exklusiv und keine großen Einkaufstempel sind. Die „Mutter der Passagen“ – das Hanseviertel – ist seit der Fertigstellung in den 1980ern sehr hanseatisch geprägt. Im Hamburger Hof findet Ihr eher sehr hochpreisige Designer-Läden.

Die Alsterarkaden zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt wurden nach dem Großen Brand von 1842 erbaut und zählt zu den ältesten (und exklusivsten) Passagen in Hamburg. Ebenfalls ein Schmuckstück ist die Mellin Passage. Die müsst Ihr Euch anschauen. Ein Highlight sind die Deckenmalereien im Jugendstil. Ich muss bestimmt nicht dazu sagen, dass Ihr auch hier sehr exklusive Läden findet.

Riesig dagegen ist die Europa-Passage. Direkt an der Ecke Jungfernstieg/Ballindamm geht’s rein, über 5 Etagen mit 120 Läden, vielen Restaurants und Cafés.

Rathaus

Ihr habt bestimmt schon mal die Geschichte vom Hamburger Rathaus gehört. Erbaut auf 4000 Eichenstämme – genau wie in Venedig. Und auch aus dem selben Grund: der Untergrund war/ist zu schlammig.

Gibt es also zusätzlich zu den Kanälen – in Hamurg heißen die Fleete – und den Brücken noch eine Gemeinsamkeit mit Venedig.

Wenn Ihr Zeit übrig habt, dann macht eine Führung durch das Rathaus. Es schaut von innen schon recht edel aus, hohe Räume, opulent ausgestattet, Doppeltüren und ellenlange Flure.

Aktuell gibt’s Corona-bedingt leider keine Führungen durchs Rathaus. Aber…besser als nichts…könnt Ihr Euch die Räume bei einem virtuellen Rundgang anschauen: www.hamburg.de/virtueller-rundgang

Hamburger Rathaus
Hauptportal des Rathauses – Blick vom Rathausplatz

Reeperbahn

Hamburgs Partymeile…unter anderem. Die Reeperbahn ist ja auch eher bekannt für das Rotlicht-Viertel. Zur Reeperbahn muss ich bestimmt nicht mehr allzu viel schreiben. Jeder kennt die Geschichten und schöner als Wikipedia kann ich es eh nicht zusammenfassen.

Aber schlendert da mal drüber. Tagsüber ist’s reines Sightseeing, während es am Abend natürlich noch mehr Spaß macht. Jede Menge Bars, Nachtclubs und Diskotheken. Und auch viele nicht jugendfreie Etablissements. Vor allem in der Herbertstraße. Na, Ihr wisst schon…

Und mittendrin steht die Davidwache. Eine echte, wirkliche Polizeistation. Kein Scherz…echt!

Speicherstadt

Wer kennt sie nicht? Ihr habt doch auch schon unzählige Fotos vom Weltkulturerbe gesehen. Diese roten Kontorhäuser mit den roten Backsteinen zwischen Baumwall und Oberhafen. Ich bin großer Fan.

Seit 2015 ist der Lagerhauskomplex aus dem Jahr 1883 (bzw. im Jahr 1883 wurde mit dem Bau begonnen, komplett fertiggestellt war die Speicherstadt dann 1927) ein UNESCO-Weltkulturerbe. Seit 1991 steht das Ensemble allerdings schon unter Denkmalschutz.

Ein ganz kleines bisschen Geschichte muss auch sein. Ich habe bei meinem letzten Besuch in Hamburg eine Stadtführung durch die Speicherstadt gemacht und damals hat uns Melanie auch die Anfänge des Hafens erklärt. Ganz früher – so bis 1888 – war Hamburg Keine Zölle, das Paradies für Firmen. Mit dem endgültigen Anschluss Hamburgs an das Deutsche Kaiserreich wurde dieses Zollausschlussgebiet nur auf den Freihafen begrenzt. Also mussten bis 1888 rund um den Freihafen Lagermöglichkeiten geschaffen werden.

Um dafür Platz zu haben, wurden so einige Häuser abgerissen. Es traf die Armenviertel auf dem Kehrwieder und auch die exklusiven Villen auf dem Wandrahm. Für die Reichen war es jetzt nicht ganz so schlimm; die haben sich dann an der Elbe (Elbchaussee) und Alster niedergelassen. Seit 1967 schaut die Speicherstadt so aus wie sie jetzt aussieht.

Speicherstadt in Hamburg
Denkmalgeschützte Kontorhäuser in der Speicherstadt

Was Ihr Euch in Hamburg ansehen könntet…wenn Ihr noch Zeit habt:

Alter Elbtunnel

Ich mag es ungern zugeben, aber ich war 2019 zum ersten Mal im Alten Elbtunnel. Ist nicht so, als hätte ich noch nie von ihm gehört. Aber jetzt hatte ich Zeit und bin da einfach mal durchgeschlendert.

Es sind normalerweise zwei Tunnelröhren. Für jede Richtung eine Röhre. Denn eigentlich ist der Tunnel für Autos konzipiert. Und das finde ich so spektakulär. Man fuhr mit dem Auto in den Aufzug und dann ging es entweder rauf oder runter.

In den letzten Jahren wurden die Röhren aufwendig saniert. Ist auch nötig, weil der Tunnel unter der Elbe ja erhalten bleiben soll. Wenn Ihr also Zeit übrig habt, dann schaut Euch das Wunderwerk der Technik doch mal an. Einfach nur, um es mal gesehen zu haben. Sehenswert!

Hinweisschild im Alten Elbtunnel
Hinweisschild im Alten Elbtunnel – „Tunnelmitte“

Blankenese

Blankenese ist schon Hamburg für Fortgeschrittene. Absolut sehenswert. Ich war schon unzählige Male in Hamburg, aber meine Besuche in Blankenese kann ich locker an einer Hand abzählen.

Daher war klar: bei meinem nächsten Trip in die Hansestadt MUSS ich nach Blankenese.

Ich kann Euch empfehlen, fahrt mit Bus oder Bahn hin und lauft von oben (vom Bahnhof Blankenese) über die unzähligen Treppenstufen runter an die Elbe.

Habe ich gemacht und bei jedem Schritt habt Ihr einen tollen Blick auf die Elbe und die bezaubernden Kapitänshäuser drum herum.

Lasst Euch aber nicht verwirren von den manchmal sehr schmalen Gassen. Ich hatte streckenweise das Geühl, ich würde durch Vorgärten oder verbotene Ecken laufen. Manchmal hat man schon das Gefühl, den Anwohnern direkt in die Kochtöpfe schauen zu können.

Aber Ihr seid dann schon richtig. Und wenn nicht…die Leute dort sind echt super freundlich und helfen Euch schon mal, wenn Ihr glaubt, Euch verlaufen zu haben.

Und wenn Ihr unten an der Elbe angekommen seid, dann könnt Ihr entweder alle Treppen wieder hochlaufen oder Ihr nehmt die „Bergziege“, den Bus. Oder Ihr fahrt mit der Fähre wieder zurück bis zu den Landungsbrücken. Lohnt sich. Ihr habt einen schönen Blick auf die Anwesen entlang der Elbchaussee.

Blick auf Blankenese
Blankenese-Treppenviertel – ein toller Ausflug

Fischmarkt

Der Fischmarkt…ich war mal vor vielen Jahren dort. Und irgendwann mal als Kind. Ich kann mich erinnern, dass die beste Zeit irgendwann am frühen Sonntagmorgen ist. Und ich weiß auch noch, das wir damals gegen Mitternacht in Köln losgefahren sind, waren dann gegen vier Uhr in der Früh in Hamburg, haben irgendeine Spelunke am Hafen gefunden, die so früh geöffnet hatte, haben dort einen Kaffee zum Wachwerden getrunken und sind dann über den Fischmarkt geschlendert.

Es ist schon ein echter Markt, wie man sie von Wochenmärkten kennt. Aber die Attraktion sind die Marktschreier. Da gibt es dann die Originale, die ihren Fisch anpreisen. Wenn der Käufer mitspielt, dann gibt’s Aal und er legt noch ein paar Heringe drauf und dann vielleicht noch ein Kilo Kartoffeln und zum Schluss gibt’s noch eine Yucca-Palme und das alles für nur 10 Euro. Oder so.

Ein Riesen-Spektakel. Macht super Spaß, dort zuzusehen. Irgendwann gegen 9 oder 10 Uhr ist der Spuk dann vorbei. Und für uns ging es dann wieder zurück nach Köln.

Fleete

Die Fleete in Hamburg sind quasi nichts anderes als Kanäle. Mit dem Unterschied, dass es in den Fleeten Ebbe und Flut gibt. Entlang der Fleete findet Ihr dann die tollen Kontorhäuser, für die Hamburg berühmt ist. Die Lagerseite zeigt dann meist zum Wasser und die vordere Fassade zur Straße.

Merkmal der Kontorhäuser ist ja der Lastkran, der meist im Giebel angebracht ist. Damit wurden dann die Schuten, kleine Kähne, ent- und beladen.

Viele Fleete sind bereits zugeschüttet, aber ein paar könnt Ihr Euch noch anschauen. Zum Beispiel

  • Alsterfleet
  • Bleichenfleet
  • Nikolaifleet
  • Kehrwiederfleet und noch so einige mehr.
Einer der Fleete in der Hamburger Innenstadt
Fleet zwischen den Passagen in der Innenstadt

Planten un Blomen

Der Botanische Garten von Hamburg. Oder der Englische Garten von Hamburg. Oder ein Mischmasch aus beidem. Planten un Blomen ist die grüne Lunge der Stadt. Ein riesiger Flecken Grün, der sich durch die Stadt zieht.

Hamburg war früher regelmäßiger Austragungsort der Bundengartenschau und auch der Internationalen Gartenschau. Gut, Austragungsort hört sich auch schräg an. Vielleicht besser Verantstaltungsort? Oder was auch immer. Es gab also schon einige Gartenschauen in der Stadt.

Einer dieser Ausstellungen haben die Hamburger die Wasser-Licht-Orgel zu verdanken.

Gewächshäuser in Planten un Blomen Hamburg
Gewächshäuser in der grünen Lunge Hamburgs – Planten un Blomen

Wo ich noch gar nicht oder länger schon nicht mehr war – ein Besuch aber sehenswert ist

Dockland

Die Dockland (oder die Docklands?) sind auch so eine neue Landmarke in Hamburg. Schaut doch mal selbst…das schaut doch aus wie eine Yacht. Vom Wasser betrachtet. Das ist ein Schiff.

Das Schiff ist ein Bürogebäude, also kann man es sich schon mal nicht von innen anschauen. Aber Ihr könnt auf das Dach steigen, quasi die Flybridge entern. 136 Stufen führen nach oben und dann hab Ihr einen tollen Blick über den Hafen und die Elbe. Habe ich gelesen. Kann ich mir aber wirklich gut vorstellen. Ist dann aber eher etwas für Architektur-Fans.

Übrigens war für die Tanzenden Türme und Dockland das gleiche Architekturbüro verantwortlich: BRT Bothe Richter Teherani. Hadi Teherani hat auch meine geliebten Kranhäuser in Köln entworfen.

Dockland Hamburg - sieht aus wie eine Yacht
schaut doch aus wie eine Yacht…Dockland

Museumshafen Övelgönne

Ich bin ein Bootsfan, aber den Museumshafen Övelgönne habe ich schon vor Jahren entdeckt. Dank entfernter Verwandschaft in Hamburg war ich dort häufiger. Vielleicht wurde dort meine Leidenschaft für Boote geweckt.

Mit dieser Verwandschaft habe ich so einige Schiffe im Hamburger Hafen erkundet. Wir waren auf Flugzeugträgern – ja, ich weiß, so etwas liegt nicht im Museumshafen und ist auch nicht jedermanns Sache – aber das ist schon beeindruckend, auf einem soooo großen Schiff zu sein. So ein Flugzeugträger schaut ja nicht wie ein Schiff aus und es schwimmt tatsächlich.

In Övelgönne liegen derzeit Segler, Dampfer und Motorboote. Die Schiffe sind schon ziemlich alt und werden von den vielen Ehrenamtlichen Helfern gehegt und gepflegt. Und alle Schiffe fahren noch.

Planetarium

Es gibt ein Planetarium in Hamburg. Habe ich auch erst im letzten Jahr wiederentdeckt. Ich war jetzt nicht drin, aber wenn das Wetter mal nicht so toll ist, ist das Planetarium ein echter Tipp. Und es liegt auch noch so schön, direkt am Stadtparksee.

Übrigens ist das Planetarium ein ehemaliger Wasserturm. Für ganze 12 Jahre – von 1916 – 1928 – wurde der Turm auch als Wasserturm genutzt. 1930 wurde dann das Planetarium eröffnet. Und gilt damit als eines der ältesten Planetarien der Welt. Und seit dem Umbau und der Neueröffnung in 2017 ist es auch eins der Modernsten.

Schanzenviertel

Eine der Ecken, von denen ich nicht wirklich viel gesehen habe, ist das Schanzenviertel. Ich kenne nur den Bahnhof, den zum Hotel ausgebauten Wasserturm mitten im Schanzenpark und das Café Elbgold in der Lagerstraße.

Wenn Corona wieder Geschichte ist, also weg, dann kann ich Euch das Café Elbgold wärmstens empfehlen. Ich war von vier Tagen in Hamburg dreimal dort und hätte den vierten Tag besser auch noch dort frühstücken sollen, weil das Frühstück im Hotel teuer, aber das Geld nicht wert war.

Ich habe mir aber sagen lassen, dass das Schanzenviertel einen ganz eigenen Charakter hat. Rund um die Schanzenstraße und Schulterblatt soll es viele kleine Läden und Cafés geben und einen ganz eigenen Charme haben.

Vor allem, wenn wir die Masken wieder los sind, macht das Bummeln durch die kleinen Läden auch wieder Spaß.

Tanzende Türme

Die Tanzenden Türme wollte ich mir unbedingt anschauen, habe es aber leider nicht mehr geschafft. Ich habe sie nur vom Wasser und von der Aussichtsplattform des Michels gesehen. Aber allein die Adresse: Reeperbahn 1. Hat doch schon was.

Untergebracht ist ein Hotel; tanzen könnt Ihr im Club Mojo, Radio Reeperbahn sendet hier. Und in den oberen Etagen findet Ihr das Clouds, das höchste Restaurant in Hamburg.

Ein witziges Anekdötchen habe ich vom Pagen im Hotel gehört. Der meinte, er hätte einen Gast sagen hören, er wäre sich 100% sicher, dass die Türme gerade gestanden hätten. Mit dem richtigen Pegel schauen sogar die Tanzenden Türme schnurgerade aus.

Willkomm-Höft

Ein spezieller Name. Ich bin mir fast sicher, Ihr könnt Euch auch nichts darunter vorstellen. Aber wenn Ihr mit Kindern in Hamburg seid, dann müsst Ihr dahin. Eine Atrraktion für kleine und große Kids. Mal was ganz anderes.

Hinter dem Namen verbirgt sich eine Schiffsbegrüßungsanlage. Jedes größere Schiff wird mit Nationalflagge und -hymne begrüßt. Das ist schon ein Schauspiel.

Wenn Ihr mal auf der Homepage vom Schulauer Fährhaus schaut, dann findet Ihr doch noch jede Menge Infos zur Schiffsbegrüßungsanlage. Dort werden übrigens schon seit 1952 die großen Schiffe der Welt begrüßt.

So…ich habe mal die Hoffnung, dass wir bald wieder reisen können. Geht hoffentlich bald wieder los. Bis dahin…bleibt weiterhin gesund ;-)

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