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Kurztrip nach Paris11 Minuten Lesezeit

So schaut Paris aus!

Ich habe mich mit dem Paris-Virus infiziert! Nach über 10 Jahren war ich mal wieder in Paris und habe mich direkt schock-verliebt. Da hatte ich mich doch schon voll und ganz der modernen Architektur verschrieben und dann kommt da Paris. In der Stadt ist so gut wie nichts modern. Aber das ist auch gut so. Paris heißt für mich Mehrfamilienhäuser mit schmiedeeisernen Balkongeländern. Diese Häuser stehen doch nur in Paris. Und natürlich die weltbekannten Wahrzeichen, die Ihr Euch bei einem Kurztrip in die Stadt der Liebe unbedingt anschauen müsst. Oder auf jeden Fall dann, wenn Ihr das erste Mal in Paris seid.

Museen in Paris

Louvre

Teilansicht des Louvre mit berühmter Glaspyramide vom amerikanischen Architekten I.M. Pei

Hier scheiden sich die Geister. Während viele meinen, sie müssten auf jeden Fall, also UNBEDINGT, die Mona Lisa sehen, wenn sie in Paris sind, bin ich da ja anderer Meinung. Der Louvre ist rieeeesengroß und man braucht schon mindestens einen Tag, um wenigstens die bekanntesten Werke gesehen zu haben. Für diese Menge an Kunstwerken ist der Eintritt von 15 Euro geradezu ein Schnäppchen. Um aber durch die Gänge zu rennen, weder nach links und rechts zu schauen, nur um einen kurzen Blick auf die klitzekleine Mona Lisa zu werden; dafür wären mir 15 Euro zuviel. Aber das ist ja zum Glück alles Geschmackssache und darf jeder selbst entscheiden.

Musée d’Orsay

Eingangsbereich des Musée d’Orsay mit der weltberühmten Uhr

Aber es gibt ein Museum, dass ich Euch 100%ig empfehlen kann. Und das nicht, weil ich eventuell für die Nennung bezahlt wurde, sondern weil ich dort war und auch immer wieder hingehen würde: das Musée d’Orsay. Allein schon von außen ist es etwas Besonderes. Und von innen sowieso. Das Gebäude wurde im Jahr 1900 anlässlich einer Weltausstellung als Bahnhof der Linie Paris-Orleans gebaut. Als die Züge dann immer länger wurden und die Bahnsteige dementsprechend zu kurz, wurde der Bahnhof 1939 stillgelegt. Es vergingen dann einige Jahre und 1977 wurde der Bahnhof behutsam in ein Museum umgebaut. Das Innere wurde weitgehend entkernt und beherbergt heute unter anderem eine weltweit einzigartige Sammlung franzöischer Impressionisten.

 

Wenn Ihr – wie ich – auch nicht so auf Massen im Museum steht, dann geht am besten am Donnerstag Abend hin, da hat es nämlich bis 21:45 geöffnet. An den anderen Tagen ist nur von 9:30 bis 18:00 geöffnet. Ich habe durch Zufall die App „Affluences“ entdeckt. Damit könnt Ihr Euch die jeweiligen Wartezeiten an den Attraktionen anzeigen lassen. Gerade wenn man nur kurz in der Stadt ist, fehlt ja die Zeit für lange Warteschlangen. Und das Musée d’Orsay bietet den Service auch.

Musée de l’Orangerie

Monet-Fans kann ich noch das kleine Museum im Jardin des Tuilleries empfehlen. Ich war allerdings noch nicht da, steht aber für den nächsten Besuch auf meinem Zettel. Seit 1852 wurde das kleine Gebäude schon für viele Zwecke genutzt: zuerst wirklich als Orangerie zur Überwinterung kälteempfindlicher Pflanzen, dann als Lager, Festsaal, Sporthalle und sogar als Kaserne oder auch für Hundeschauen. Heute ist es allerdings wirklich ein Museum und bekannt für die Seerosen-Panoramen von Monet, die im Erdgeschoss der Orangerie ausgestellt sind. 

Es gibt natürlich noch viele weitere Museen in Paris, da ist für jeden Geschmack was dabei. Ich finde es nur immer schade, wenn man es nicht wirklich genießen kann, weil ja noch viel anderes auf dem Zettel steht. Und so hebe ich mir die Museen dann meistens für den zweiten oder dritten Besuch auf.

Kirchen in Paris

Paris ist zum Glück nicht Rom, aber es gibt schon einige viele Kirchen in der Stadt. Es gibt ein paar, die MUSS man natürlich gesehen haben und andere, die man entdeckt, wenn man vorbei schlendert.

Sacre Coeur – Montmartre

Montmartre und Sacre Coeur – toller Blick vom Eiffelturm

Sacre Coeur natürlich ein Muss, aber dafür muss man erstmal den Berg von Montmartre hoch. Diese schöne weiße Zuckerbäcker-Kirche passt so gar nicht zu Paris. Finde ich…jetzt so rein optisch. Unten ist alles grau/braun, sehr imposant und wuchtig. Und dann thront da oben diese neo-byzantische Kirche. Sie ist aus einem weißen Stein gebaut, der tatsächlich nicht dunkel wird, sondern immer schön weiß bleibt. Der Bau wurde 1875 begonnen und 1914 beendet, geweiht wurde die Kirche dann doch erst 5 Jahre später. Die 19 t schwere Glocke hat sogar einen Namen und heißt Savoyarde und ist die größte Glocke Frankreichs. Aber so verwunderlich ist es nicht, daß die Glocke einen Namen hat. Auch die große Glocke im Kölner Dom hat einen Namen: der dicke Pitter ;-)

Notre Dame

Die Türme von Notre Dame

Auch diese Kirche muss man natürlich gesehen haben, wenn man in Paris ist. Ich muss aber leider gestehen, dass Notre Dame auf der Ile de la Cité nicht meine Lieblingskirche ist. Und ich kann noch nicht mal einen Grund nennen, warum das so ist. Ist irgendwie so ein Gefühl. Ob es an den fehlenden Türmen liegt…keine Ahnung. Vielleicht muss ich einfach noch mal häufiger hin. Ich habe mich ja zur Vorbereitung auf meinen Paris-Trip ausgiebig mit der Geschichte und der Französischen Revolution beschäftigt. Und da habe ich dann gelesen, dass es eben zu dieser Zeit gängige Praxis war, Kirchen umzufunktionieren und als alles andere zu nutzen, nur nicht zum Beten. Und so war Notre Dame damals ein Lagerhaus. Kaum zu glauben.

St. Merri + St. Eustache

Dann gibt es natürlich auch noch Kirchen, die man nicht so kennt und die nicht zu den bekannten Sehenswürdigkeiten gehören. Daher würde ich die Kirchen St. Merri und St. Eustache eher zu den Geheimtipps zählen. St. Merri liegt direkt am Strawinsky-Brunnen vorm Centre Pompidou. Als ich vor ein paar Wochen dort war, wurde sie gerade behutsam saniert. Und ich kann mir vorstellen, dass das auch noch ein paar Jahre so weitergeht. Aber das mindert den Charme der Kirche keinesfalls.

Mein Favorit ist St. Eustache. Diese Kirche schaut von außen schon so besonders aus. Wie eine klitzekleine Kopie von Mont St. Michel – ohne den Berg natürlich. Sie wurde zwischen 1532 und 1637 im gotischen Stil erbaut. Über dem Westportal hängt eine der größten Orgeln des Landes und es wird behauptet, dass sie eine der schönsten Kirchen von Paris ist. Da stimme ich uneingeschränkt zu. Ich mag St. Eustache.

Monumente in Paris

Gerade wenn man das erste Mal in Paris, ist, gibt es Orte und Plätze, die muss man einfach mal gesehen haben. Allen voran natürlich das Wahrzeichen von Paris…

Eiffelturm

Dieser Stahlkoloss wurde extra für die Weltausstellung im Jahr 1889 gebaut. Und kaum vorstellbar, dass er nur 20 Jahre stehen bleiben sollte. Danach sollte er wieder abgerissen werden!!! Doch zum Glück fand sich eine weitere Verwendung und der Rest ist Geschichte. Paris ohne Eiffelturm…???

Ich kann Euch empfehlen, schaut vor Eurem Besuch nach Online-Tickets. Die sind zwar nicht günstiger als an der Kasse, ersparen Euch aber das Anstrehen dort. Ihr kauft Euch dann quasi Euer Zeitfenster auf dem Turm. Übrigens werdet Ihr gebeten, mindestens 30 Minuten früher da zu sein. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass der einzige Grund dafür ist, schon mal eine neue Schlange vor dem Aufzug zu bilden. Aber die Aufzugskabinen sind recht groß und da passen eine Menge Leute rein. Allerdings sollte man auch nicht nach der aufgedruckten Zeit ankommen. Dann kann es nämlich sein, dass man nicht mehr hochkommt – aus wenn man schon bezahlt hat. Das steht aber auch auf dem Ticket und in der Email. Ganz angenehm finde ich, dass die Homepage auf deutsch ist, die Email ebenfalls und am Tag vorher bekommt man nochmal eine Erinnerungs-Mail. Netter Service…

Eiffelturm vom Trocadero aus

Ach ja, wenn dann eventuell Tickets für die 2. Etage gekauft habt und euch spontan entscheidet, bin in die Spitze fahren zu wollen: keine Chance! Es gibt auf der 2. Etage keine Möglichkeit, Tickets quasi nachzulösen. Aber ganz ehrlich…der Blick von der Mitte ist schon grandios. Wieviel toller kann er ganz oben sein? Kostet mehr und man muss auf der 2. Etage den Aufzug wechseln und damit wieder anstehen. Aber – die Geschmäcker sind verschieden und das entscheidet dann einfach jeder wie er mag.

Die aktuellen Preise könnt Ihr auch unter www.toureiffel.paris/de abfragen. Mit dem Aufzug auf die 2. Plattform kostet für Erwachsene 16 Euro, wenn Ihr bis zur Spitze möchtet, bezahlt Ihr 25 Euro. Ihr könnt natürlich auch die Treppe nehmen (für mich wäre das ja nichts…dafür bin ich viel zu unsportlich) und zahlt dann 10 Euro bis zur 2. Plattform. Und Ihr könnt bis zur 2. Plattform laufen und dann noch mal in den Aufzug zur Spitze einsteigen und zahlt dafür dann 19 Euro.

Triumphbogen – Arc de Triomphe

Blick auf den Triumphbogen vom Eiffelturm

Für mich ist dieses Denkmal wirklich eines der Wahrzeichen von Paris. Erbaut als Mahnmal für die Gefallenen der Französischen Revolution und dere Napoleonischen Kriege steht er da auf der Axe Historique und ist von allen Seiten gut zu sehen. Sogar wenn man in La Defénse auf den Stufen des Grand Arche sitzt, kann man den Triumphbogen gut sehen. Ich war noch nie oben, aber im nächsten Jahr klappt es bestimmt. 284 Stufen und 50 Meter hoch und man hat eine phantastische Aussicht auf Paris. Und auf den Kreisverkehr rund um den Bogen. Als Fußgänger sollte man auf jeden Fall vermeiden, den direkten Weg quer über die Straße zu nehmen. Das könnte unschön ausgehen. Autofahren in Paris ist eine Herausforderung. Selbst im Taxi konnte ich nicht wirklich hinsehen. Es ist alles weniger geordnet als bei uns. Fahrbahnmarkierungen sind auch eindeutig überbewertet.

Parks in Paris

Wie auch in anderen Metropolen sind die vielen Parks in Paris die grüne Lunde. Und es gibt echt viele Grünflächen in der Stadt.

Jardin des Tuilleries

Einer meiner Lieblingsorte war eindeutig der Liegestuhl am Springbrunnen. Ich hätte dort ewig sitzen und mir die Leute anschauen können…

Kleines Päuschen an der Fontäne im Jardin des Tuilleries

Da war zum Beispiel der kleine Junge, der es ganz toll fand, sein Mittagessen an die Tauben zu verfüttern. War ich froh, dass ich auf der anderen Seite des Brunnens saß. Dieser Springbrunnen ist auch Treffpunkt. Neben mir saß eine Gruppe jüngerer Menschen aus ganz Europa, die sich wohl alle eine Wohnung teilen und sich hier zum ersten Mal getroffen haben. Paris ist total spannend!

Mitte bis Ende August ist ein Teil des Parks eine große Kirmes (oder auch Jahrmarkt) mit allen Fahrgeschäften, die man so kennt. Ich habe das Riesenrad probiert. Es kostet zwar richtig viel Geld (ich weiß nicht mehr genau, wieviel ich bezahlt habe), fuhr aber bestimmt drei oder vier Runden. Ich war allerdings auch am letzten Tag dort. Vielleicht waren sie da schon etwas spendabler.

Bois de Boulogne

Dieser riesige Park bildet einen Teil der Stadtgrenze in Richtung La Defénse.

Vorne Paris, in der Mitte der Bois de Boulogne mit der Fondation Louis Vuitton, hinten das moderne La Defénse

Auf dem Foto sieht man vorne das „alte“ Paris, dann den Park und hinten dann das moderne La Defénse. Dieses futuristisch anmutende Gebilde in der Mitte ist die Fondation Louis Vuitton. Ich hab ja zu Beginn geschrieben, dass es kaum moderne Gebäude in Paris gibt, bis auf dieses Museum. Von Stararchitekt Frank Gehry entworfen, soll es ein Schiff mit 12 Segeln darstellen. Und da das Gebäude schon sehr modern ist, wird auch moderne Kunst ausgestellt. Aber schon in Sachen Architektur ist dieser Bau absolut sehenswert.

Mit Kindern in Paris

Ich war bei meinem letzten Besuch mit meiner Nichte in Paris. Wir waren auf dem Eiffelturm und mit dem Hop on Hop off-Bus unterwegs, haben einen Spaziergang durch Montmartre gemacht und hatten zwischendurch immer wieder Zeit für einen Besuch auf dem Spielplatz.

Durch den Glasboden auf der 1. Plattform des Eiffelturms sehen die Menschen unten wie Ameisen aus

Für Kinder ohne Höhenangst sind auch die Glasböden auf der 1. Plattform des Eiffelturm spannend. Man sieht die Leute drunter in Ameisengröße. Meine Nichte hatte auf jeden Fall Spaß (ihre Mutter eher nicht).

Ich weiß nicht, ob Euch die Luftschächte der Metro schon mal aufgefallen sind. Sobald eine Bahn unten durch fährt, weht ein orkanartiger Wind oben raus. Gegenüber vom Moulin Rouge in Montmartre gibt es einen Schacht, auf dem man herumturnen kann. Und dann fliegen Haare, Jacken, Pullover, Schals. Sieht lustig aus und macht Spaß. Aber trotzdem bitte aufpassen, ob die Abdeckung intakt ist. Bei unserem Besuch war ein Loch nur sehr notdürftig abgedeckt. Die Klamotten fliegen aber auch am Rand des Schachts.

Und wir haben einen ganz schönen Spielplatz direkt am Forum Les Halles gefunden. Dort gibt es Spielgeräte für alle Altersklassen. Was allerdings fehlt sind Sitzgelegenheiten für die Eltern. Aber zur Not setzt man sich eben auf den Boden. Direkt vor dem Eingang zum Einkaufszentrum Les Halles – den ehemaligen Markthallen von Paris – gibt es diese Wasservernebler, die natürlich nur dann in Betrieb sind, wenn es heiß ist in der Stadt. Man kann sich ein wenig abkühlen, ist aber nicht direkt klatschnass. Allerdings würde ich für die Kids vielleicht doch lieber Ersatzklamotten mitnehmen – die haben da echt Spaß.

Spaß für die Kids, wenn es heiß ist in der Stadt

Eine tolle Möglichkeit, die Stadt kennenzulernen, aber nicht komplett abzulaufen, sind die Hop on Hop off-Busse. Ich hatte mich für den französischen Anbieter Open Tours entschieden, weil er mehr als nur eine Linie im Angebot hat. Bei tollem Wetter ganz oben im offenen Doppeldecker zu sitzen, ist nicht nur ein Spaß für die Kids.

Essen und Trinken in Paris

Normalerweise kann ich Euch nicht guten Gewissens Restaurants empfehlen, da ich – wenn ich alleine unterwegs bin – ungern in Restaurants esse. Jeder, dem ich das erzähle, hält mich für komplett bescheuert, aber ich finde es nicht so toll, im Restaurant alleine am Tisch zu sitzen.

Bei meiner letzten Tour war ich allerdings in Begleitung unterwegs. Und wir haben zwei wirklich gute Restaurants gefunden plus ein Frühstücks-Restaurant. Das gibt es wirklich! Ein Restaurant, das nur bis Nachmittags geöffnet hat, mit dem – für mich – weltbesten Frühstück.

Claus

Ich bin nicht so der Frühstücker. Deshalb sind auch die teuren Frühstücksbuffets in den Hotels meistens für mich pure Geldverschwendung. Im Claus bestellt man entweder schon ein zusammengestelltes Frühstück oder die Komponenten einzeln. So gab es für mich ein Nuss-Zimt-Brioche, ein Granola-Müsli mit frischem Obst und einen Tee. Das Brioche war zum Niederknien…sooo lecker. Yoghurt und Milch gibt es leider nicht laktosefrei, aber es gibt glutenfreie Produkte. Alles in allem ist Frühstücken im Claus nicht viel günstiger als im Hotel, aber die Atmosphäre in dem kleinen Restaurant ist um Längen besser als im Hotel. Und es ist total beliebt. Ihr müsst eigentlich sogar dort reservieren, aber wenn Ihr zeitig am Morgen dort seid, dann könnt Ihr auch Glück haben und noch einen Tisch ergattern.

www.clausparis.com / 14, rue Jean-Jacques Rousseau / Mo-Fr 8:00 – 17:00, Sa, So, Feiertage 09:30 – 17:00 – es gibt noch ein weiteres Restaurant in Saint-Germain-des-Prés: 2, rue Clément / mit den gleichen Öffnungszeiten

Le Louchebem

Es gibt einige Restaurants, die während des Sommers, wenn die Franzosen Urlaub machen, geschlossen haben. So auch dieses Restaurant. Aber direkt gegenüber befindet sich das Bistro mit dem gleichen Namen: Le Bistrot du Louchebem. Vielleicht kann mir ja bei dieser Gelegenheit mal jemand erklären, warum manche Bistros mit „t“ und andere wieder ohne geschrieben werden…? Das Bistrot ist zwangloser, man muss nicht unbedingt reservieren und es liegen auch keine gestärkten Servietten auf dem Tisch. Es erinnert eher an ein Steakhaus. Wir waren recht früh dort und haben auch zu fünft noch einen Tisch bekommen. Nach und nach wurde es dann richtig voll und das Essen war wirklich gut.

www.lebistrotdulouchebem.fr / 7, rue des Prouvaires / geöffnet Dienstag bis Samstag /aktuell auch sonntags geöffnet

Le Brun

Mein persönliches Highlight war dieses kleine Restaurant in der Rue Saint Honoré. Ich bin nur zufällig vorbeigelaufen, weil wir die laute und überfüllte Rue Rivoli umgehen wollten. Und ich hab dann direkt einen Tisch für den nächsten Tag reserviert. Eine Reservierung ist wirklich nötig, weil es nur eine Handvoll Tische gibt. Naja, vielleicht gibt es auch ein paar mehr, aber das Restaurant ist wirklich klein. Und genauso klein ist auch die Karte. Schön überschaubar. Und wirklich lecker. Ich habe das Risotto mit Gambas gegessen. Das war mal richtig gut. Ist aber leider nichts für den schmalen Geldbeutel. Und es gibt auch keine separat ausgewiesene Kindermenüs. Es ist möglich, kleinere Portionen für Kinder zu bekommen, aber Pommes gibt es nicht. Dafür schmeckt aber das Baguette ausgezeichnet. Für besondere Anlässe, wenn es was zu feiern gibt – in meinem Fall meinen Geburtstag – dann sollte man sich dieses Restaurant schon mal gönnen.

www.le-brun.fr / 95, rue saint Honoré / Mo-So 12:00 – 14:30, 18:00 – 01:30 / wenn ich den Hinweis korrekt verstanden habe, dann ist am Wochenende durchgehend geöffnet

Fazit

So…kommen wir mal zu meinem Fazit. Paris hat schon echt viel zu bieten. Und alles wird man nicht schaffen, wenn man nur 2, 3 oder 4 Tage in der Stadt ist. Ich war beim letzten Mal hochgerechnet 3 Tage in der Stadt (2 volle Tage und 2 halbe wegen An- und Abreise). Und auf meinem Plan stand:

  • Eiffelturm – geschafft
  • Triumphbogen – nur von unten gesehen
  • Louvre – nur die Pyramide gesehen
  • Tuilleries – für ein kleines Päuschen hat’s gereicht
  • Montmartre – toller Spaziergang durch das Künstlerviertel
  • Sacre Coeur – natürlich war ich auch dort
  • Notre Dame – ja, gesehen und war sogar drin
  • Hop on Hop off – genial zum Erholen müder Füße
  • St. Merri u. St. Eustache – war ich
  • Panthéon – nur von außen gesehen
  • Saint Chapelle – erledigt
  • Spielplatz – jep
  • Strawinsky-Brunnen – gesehen, aber unspektakulär und langweilig

Paris ist immer eine Reise wert. Und wenn man beim ersten Besuch nicht alles gesehen hat, dann muss man eben noch ein zweites Mal hin. In meinem Fall bedeutet das, dass ich mir im nächsten Jahr ein paar andere Bezirke anschaue (Quartier Latin, Saint-Germain-des-Prés usw.). Vielleicht habt Ihr ja noch eine Idee, was ich mir anschauen sollte…?

 

 

 

 

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