Europa

Salzburg – meine Highlights in 3 Tagen13 Minuten Lesezeit

Salzburg Panorama

Ich bin gerade aus Salzburg zurück und überlege jetzt, wie ich Euch überzeugen kann, dass Ihr Euch diese schöne Stadt auch anschaut.

Klar kann ich die ganzen Sehenswürdigkeiten aufzählen, aber das könnt Ihr auf diversen Blogs und anderen Reiseführern eh nachlesen. Deshalb erzähle ich Euch mal, wie ich diese knapp 3 Tage in der Mozartstadt Salzburg verbracht habe.

Salzburg: Tag 1 – Anreise

Zusammen mit Tatjana vom Reiseblog Lieblingsspot habe ich mich am Montag Vormittag von München in Richtung Salzburg aufgemacht. Das Transportmittel meiner Wahl war diesmal mein Auto. Von München aus fahrt Ihr etwa 1,5 – 2 Stunden, je nachdem wo Ihr in München startet.

Wir kamen ziemlich gut voran, auch am Irschenberg (Stauverursacher Nr.  1 auf diesem Teil der A8) war nix los. Das änderte sich dann irgendwann. Aber irgendwer hat ja mal das Navi erfunden und so wurden wir gekonnt um eventuelle Staus herumgelotst.

Einchecken im Hotel

Angekommen in Salzburg haben wir dann in unsere Hotels eingecheckt: ich hatte mich für das Motel One Salzburg-Mirabell entschieden (ja, mal wieder ein Motel One) und Tatjana für das Little Guesthouse.

Beide Hotels lagen jeweils links und rechts der City, so dass wir uns immer in der Stadt getroffen haben. Vom Motel One war es ein schöner Spaziergang immer an der Salzach entlang, der etwa 10 – 15 Minuten dauerte (je nach Tempo).

Salzburg – Nach Ankunft erstmal die Stadt erkunden

Einer unserer Lieblingsplätze war das Café Bazar. Bei schönem Wetter ist die Terrasse immer gut besucht, aber wir haben jedes Mal – also beide Male, die wir dort waren – nach nur sehr kurzer Wartezeit einen schönen Platz bekommen. Was ich an diesem Café so mag, ist, dass sich hier auch Salzburger treffen. Oder dass sich hier überwiegend Salzburger treffen.

Direkt nebenan ist das Hotel Sacher. Natürlich ebenfalls an der Salzach mit schöner Terrasse und Blick aufs Wasser. Aber dorthin gehen halt eher Touristen und Hotelgäste und weniger Einheimische.

Vom Café Bazar ging es dann für uns weiter in Richtung Altstadt. Dafür einfach über die nächste Brücke gehen und eintauchen in das Häuser-Labyrinth Altstadt. Wir lassen uns treiben und schlendern erstmal zur Tourist-Info.

Dort haben wir uns Infos zur Stadtführung und zu unserer weiteren Programm-Planung abgeholt. Das war leider nicht ganz so ergiebig. Wir haben nicht mehr erfahren, als wir eh schon wussten.

Für den Abend hatten wir uns für einen Besuch im Casino von Salzburg entschieden. Ich hatte vorher auf der Homepage geschaut und das Casino ist ein ehemaliges Schloss. Es schaut einfach nur toll aus. Mit tollem Park und einer grandiosen Auffahrt.

Total edel. Wir sind jetzt nicht mit dem eigenen Auto „vorgefahren“. War zwar der Plan, aber als wir entdeckt haben, dass es einen Shuttle gibt, der uns am Hotel abholt und dort auch wieder absetzt, war der Plan, mit dem eigenen Auto zu fahren, verworfen.

Übrigens sind die Parkplätze kostenlos. Und es gibt einige. Ihr müsst dann halt nur zu Fuß die Auffahrt rauf laufen. Wir wurden jetzt – mit dem Shuttle – ganz vornehm die Auffahrt hochgefahren. Hatte was.

Casino Salzburg

Der Eintritt ins Casino kostet Euch 30 Euro (mit der Salzburg Card sind es 27 Euro, aber dazu erzähle ich Euch später noch mehr). Für diese 30 Euro bekommt Ihr 6 goldene Jetons à jeweils 5 Euro. Diese Jetons solltest Ihr verspielen oder gewinnbringend vermehren, denn die könnt Ihr nicht in Euro zurücktauschen lassen.

Ich habe sehr zurückhaltend begonnen, denn aufhören, wenn es Spaß  macht, ist schon recht schwierig. Mein Limit waren 50 Euro und ich hab mir doch erstmal angeschaut, wie das alles so funktioniert.

Roulette kennt man ja…aus Film und Fernsehen…fait votre jeux…rien ne va plus…nichts geht mehr…und das Elend nimmt seinen Lauf. Mal verliert man und mal gewinnen die anderen.

Ich war auch hier sehr konservativ unterwegs. Rot oder schwarz, pair/impair oder auf deutsch: gerade/ungerade (hier hieß es even/odd) oder halt gewissen Zahlengruppen…das war so meins.

Black Jack (oder Baccara…oder 17 und 4) wollte ich probieren und das hat üblerweise mächtig viel Spaß gemacht.

Mein Ergebnis am Ende des Abends: 27 Euro bezahlt (dank Salzburg Card) und Jetons für 30 Euro wieder zurückgetauscht. Ich bin unter meinem Limit geblieben und habe tatsächlich noch 3 Euro Gewinn gemacht. Yeah!!!

schaut jetzt schon ein bisschen kitschig aus…ist aber eigentlich ganz schön anzuschauen.

Salzburg – Tag 2

Tag 2 ist erstmal unser Sightseeing-Tag. Heute werden wir so einiges entdecken im schönen Salzburg. Soviel schon mal vorweg.

Schloss Mirabell

Das Schloss Mirabell ist gerade mal ein paar Schritte vom Motel One entfernt. Heißt ja nicht umsonst Motel One Mirabell.

Wir haben uns für unseren Besuch genau die Woche vor den Sommerferien ausgesucht. Das waren jetzt die Tage, an denen jede Schulklasse in Österreich ihre Ausflüge gemacht hat. Und deswegen war auch jeder Ort von Kids bevölkert.

Auch der Park von Schloss Mirabell. Mir tat das ein bisschen leid für die ganzen Hochzeitspaare, die für ihre Fotos ruhige Plätzchen im Schlossgarten suchten. Denn…im Schloss Mirabell ist auch noch das Standesamt.

Vor dem Eingangsportal steht das Geflügelte Pferd. Ein Brunnen. War genau an dem Tag aber wegen Renovierung außer Betrieb. Klaaar.

Außerdem liegt Mirabell direkt in der Sichtachse der Festung Hohensalzburg. Wieder mal die Festung. Ihr seht sie wirklich von überall. Ist aber auch wirklich eindrucksvoll.

Salzburg – Stadtführung zu Fuss

Von Schloss Mirabell ging es dann – mit einem kurzen Stopp im Café Bazar – wieder in die Altstadt zur Stadtführung.

Wenn Ihr etwas über die Stadt wissen möchtet und nicht im Selbststudium durch die Gassen laufen wollt, dann empfehle ich Euch die Fußführung. Könnt Ihr bei der Tourist-Info für 10 Euro (mit Salzburg-Card 8 Euro) buchen. Ihr bekommt dann eine Art Voucher und müsst dann direkt beim Tour-Guide bezahlen.

In der Regel dauert die Führung eine Stunde, wenn Ihr aber einen Guide in Plauderlaune erwischt, dann sind es auch schon mal 2 Stunden. So wie bei uns.

Start der Führung ist übrigens täglich um 12:15 Uhr und man trifft sich vor der Tür der Tourist-Info auf dem Mozartplatz

Ich werde Euch jetzt immer nur ein bisschen was über die einzelnen Stationen erzählen. Soll ja für Euch spannend bleiben, wenn Ihr die Führung bucht :-).

Salzburg und Mozart

Mozart könnt Ihr einfach nicht entkommen. Es ist seine Geburtsstadt und darauf ist Salzburg auch mächtig stolz.

Es gibt ein Museum im Geburtshaus und ein Museum im Wohnhaus. Dann eine Statue mitten auf dem – ratet mal…richtig – Mozartplatz.

Und ich habe gelernt, dass Mozart ein kleiner Mann war von gerade mal 1,50 m Körpergroße. Das war wohl auch zu damaligen Zeiten eher „untergroß“. Attraktiv war er auch nicht. Aber halt eben dafür überdurchschnittlich musikalisch begabt. Gestorben ist er dann mit gerade mal 35 Jahren in Wien. Dort liegt er dann auch auf dem St. Marx Friedhof in einem Massengrab begraben. Das war wohl zu damaligen Zeiten „normal“. Deshalb weiß niemand so ganz genau, wo Mozart wirklich beerdigt wurde.

Residenzplatz

Es gibt zwei Residenzen in Salzburg: alt und neu. Und in der Mitte ist der Dom. Und von der Alten Residenz gibt es einen Übergang zum Dom, damit der Fürsterzbischof damals trockenen Fußes zur Beichte gelangen konnte. Kleiner Scherz…

Beide Residenzen beherbergen heute Museen.

Das Glockenspiel auf der neuen Residenz spielt immer wieder unterschiedliche Melodien, damit es nicht langweilig wird. Immer um 7, 11 und 18 Uhr. Ich hab keins gehört oder gesehen. Hat zeitlich nicht gepasst.

Domplatz

In Salzburg sind ja irgendwie immer Festspiele. Nach den Festspielen ist vor den Festspielen. Und wir waren ganz kurz vor den Sommerfestspielen dort. Und dann steht auf dem Domplatz eine wirklich große Holztribüne.

DORT wird dann DER Jedermann aufgeführt. Ich als dann wohl doch Kunstbanause habe mir diese Bühne ganz anders vorgestellt. Viel spektakulärer. Ungefähr so wie die Seebühne in Bregenz. Die macht ja mal richtig was her. Diese Bühne auf dem Salzburger Domplatz schaut jetzt recht notdürftig zusammengezimmert auch. Soll aber scheinbar auch so sein. Nun gut…Banause eben.

Und auf dieser Tribüne ist Platz für über 2.000 Besucher. So groß schaut sie gar nicht aus. Und es dürfen auch nur maximal so viele Plätze sein, wie Platz ist im Festspielhaus. Denn sobald es regnen sollte, tritt das Publikum den geordneten Rückzug in Richtung Festspielhaus an.

Domplatz mit der Tribühne und Holzbühne für den Jedermann

Kapitelplatz

Einmal durch den Torbogen und Ihr steht auf dem Kapitelplatz. Und Ihr schaut auf die…Festung! Was sonst?

Hab ich schon irgendwo vorher geschrieben, dass in Salzburg an vielen Orten und Plätzen Kunstwerke aufgestellt sind? Nicht? Nun gut…auf dem Kapitelplatz steht eine riesige goldene Kugel. Wie die vom Froschkönig, nur größer. In ca. 9 Meter Höhe steht ein Mann (oder in Relation zur Größe der Kugel eher ein Männchen) oben auf der Kugel. Ich weiß jetzt nicht genau, wohin er schaut, aber irgendwie an der Festung vorbei. Das geht also tatsächlich…

Ach so…diese Skulptur heißt „Sphaere“, wurde im Rahmen des „Kunstprojekt Salzburg“ geschaffen und ist vom deutschen Bildhauer Stephan Balkenhol.

Festung Hohensalzburg

Yeah…kommen wir endlich zur Festung! Mein Lieblingsort. Erstmal kann man sie von fast überall sehen und zweitens hat man von oben einen grandiosen Blick auf die Stadt.

Unsere Tour-Guide erzählt uns jetzt ein bisschen was zur Geschichte der Festung. 1077 erbaut und ständig erweitert. Früher bewohnt von Offizieren und Fmailien. Außerdem wohnten Handwerker auf dem Berg, die für die Versorgung der Offiziere zuständig waren. Sie war nur einmal in ein Gefecht verwickelt, ansonsten galt sie nur der Abschreckung.

Soviel in Kürze…hinterher kommt noch ein kleines bisschen mehr zur Festung, denn wir waren natürlich oben.

Kloster St. Peter

Vom Kapitelplatz geht’s dann weiter in Richtung Benediktiner Kloster St. Peter. Ok, es nennt sich Erzabtei. Es ist übrigens das älteste Kloster im deutschsprachigen Raum. Es ist aber auch wirklich uralt. Seit 696 wird hier gelebt und gebetet. Und schaut dabei so schön aus. Vielleicht auch deshalb, weil es aktuell noch von einer Handvoll Benediktiner-Mönchen bewohnt wird.

Einmal durchs Holztor durch und Ihr steht auf dem schönsten Friedhof ever. Ganz klein und verwunschen liegt er hinter dem Kloster und ist begrenzt durch den Festungsberg. Müsst Ihr Euch anschauen…unbedingt.

Links: Kloster St. Peter – Rechts: der tollste Friedhof ever…St. Peter

Toscanini-Hof

So…es geht weiter zum Toskanini-Hof. Ob das jetzt ein Highlight in Salzburg ist, weiß ich nicht. Aber wenn Ihr dort steht, schaut Ihr gegen einen gewaltigen Felsen. Da drin war früher mal ein Reitstall für ca. 180 Pferde. Heute beherbergt dieser ehemalige Reitstall das Mozart Theater (da ist er wieder) und das Theater Felsenreitschule.

Mich hat diese große Orgel faszinizert, die da aus dem Felsen herausragt. Wikipedia sagt mir jetzt, dass es eine Freiluftorgel ist, die 1938 errichtet wurde. Sie ist aber wohl auch schon seit Jahren stillgelegt. Schade eigentlich, aber vielleicht wird sie ja irgendwann mal restauriert.

Wenn Ihr dort steht, erfahrt Ihr auch noch eine Menge zu den Salzburger Festspielen. Aber das hatten wir ja oben schon; da bin ich raus…in der Hinsicht bin ich ein Kunstbanause.

Universitätssplatz

Hier kommt Mozart wieder ins Spiel. Im dem Haus mit der gelben Fassade wurde 1756 Mozart geboren. Die Familie bewohnte damals eine 3 Zimmer-Wohnung in dem Haus und die ist heute – natürlich – ein Museum, das Mozart gewidmet ist.

Alter Markt

Zum Abschluss der Stadtführung ging es dann noch zum Alter Markt. An der Ecke ist das Café Tomaselli – eine Institution in Salzburg (wollten wir eigentlich testen, haben dann aber ja das Café Bazar für uns entdeckt). Und die Alte Fürstlich Erzbischöfliche Apotheke (was für ein Name) mit der Inneneinrichtung aus Zeiten…jep…Mozarts.

Ihr bekommt dort auch das kleine Haus Salzburgs gezeigt. Nun ja…es war halt mal eine Gasse und jetzt ist da keine Gasse mehr. Ist jetzt das kleinste Haus Salzburgs. Aber nur der Stadt. In Europa/Welt gibt es noch schmalere/kleinere Häuser.

Uuund…die wirklich originalen Mozartkugeln sind die von Fürst. Da gibt’s natürlich einen kleinen Laden, in dem Ihr die Kugeln kaufen könnt.

Nach dieser Stadtführung habt Ihr schon so einiges der Altstadt gesehen. Übrigens seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe.

Festung Hohensalzburg

Ich hab ja gesagt, dass ich auf die Festung noch mal zurückkomme. Nach Stadtführung und kleinem Lunch ging es für uns mit der Festungsbahn hoch hinaus. Dauert gerade mal 1 – 2 Minuten und schon ist man auf dem Berg.

Wenn Ihr Besitzer der SalzburgCard seid, dann könnt Ihr direkt bis zum Drehkreuz laufen. Eure Karten unter den Scanner halten und ab geht’s nach oben.

Wie gesagt, Ihr seid ratzfatz oben. Oben dann der Menge nachlaufen und schon steht Ihr über der Salzburger Altstadt. Ich habe die Festung so viele Male von unten bestaunt. Und jetzt stehe ich da oben und schaue auf die Altstadt hinunter. Was für ein Anblick!

Es geht aber noch höher. Einmal die Treppe hoch und in den weißen Turm. In dem Turm weiter aufwärts. Dann links halten und Ihr steht im Burghof. Was mich fasziniert hat, war, dass ich ja jetzt nochmal 2 oder 3 Meter über dem Endpunkt der Festungsbahn stehe. Ich weiß gar nicht, wie ich Euch das beschreiben soll. Das müsst Ihr Euch anschauen.

Wenn Ihr wollt, könnt Ihr von dort noch auf den Aussichtsturm. Ich hab mich da hoch gequält (Wendeltreppe nach oben, zum Glück ohne Gegenverkehr, aber mit wirklich hohen ausgetretenen Stufen), war aber von der Aussicht ein wenig enttäuscht.

Runter war es dann entspannter…schönes Treppenhaus mit allerlei Abzweigungen in verschiedene Räume, um ein wenig von der Geschichte der Burg zu lernen.

Der Ausblick von der Festung Hohensalzburg ist ein Traum.

Konzert auf der Festung Hohensalzburg

An dem Abend waren wir noch ein zweites Mal auf der Festung Hohensalzburg: Festungskonzert!  Klassische Musik, natürlich mit Mozart…mal was ganz anderes.

Der Aufstieg war ein klitzekleines bisschen entspannter als beim ersten Besuch. Den ersten Teil erledigt der Aufzug. Die letzten Stufen müssen dann aber leider selbst bezwungen werden.

Man kann die Karten in 2 Kategorien kaufen. Die teureren Tickets kosten 45 Euro und es gibt feste Plätze in den Reihen 1 – 6 (oder so). In der 2. Kategorie sitzt man in den letzten 2 Reihen und sucht sich seinen Platz selbst. Und das kostet dann 38 Euro. Und die Festungsbahn ist im Konzertticket mit drin.

Beginn ist um 20:30. Da wird es langsam dunkel in Salzburg (besser ein wenig früher dort sein…gibt schöne Fotos in der Dämmerung…so schön).

Das ganze Konzert dauert dann etwa 2 Stunden. Das heißt, so gegen 23 Uhr steht man dann wieder unten in der Altstadt.

Für mich hat sich dieser Ausflug absolut gelohnt. Mal etwas ganz anderes. Und ich hab festgestellt, dass ich mir viel häufiger mal Klassik anhören muss. Hat was Entspannendes…irgendwie.

Der 3. Tag in Salzburg: Rückfahrt, aber vorher noch Schloss Hellbrunn

Tag 2 war wirklich spannend. Wir haben viel gelernt über Salzburg, haben viel gesehen und waren dann sogar zweimal auf der Festung Hohensalzburg.

Ein Punkt fehlt jetzt aber noch. Es ist eigentlich der Punkt, wegen dem ich überhaupt geplant hatte, nach Salzburg zu fahren: Schloss Hellbrunn und die Wasserspiele.

Ich will ja immer Hellabrunn sagen, aber das ist ja der Zoo in München. Hellbrunn ist korrekt.

Hier haben wir wieder einen Fürsterzbischof: Markus Sittikus. Der hat sich Schloss Hellbrunn als Lustschlösschen bauen lassen. Auf der Homepage des Schlosses steht als Definition eines Lustschlosses: „ein Ort zum Feiern, zum Vergnügen und zum Erholen“.

Und zum Bespaßen und zur Schadenfreude…anders kann ich mir die Wasserspiele nicht erklären. Wir sind zum Glück nicht allzu nass geworden. Weil wir uns aber auch nicht haben ablenken lassen und unsere Augen überall hatten. Lässt man sich aber ablenken und passt nicht genau auf, dann wird das eine ziemlich nasse Geschichte.

Das Wasser kommt manchmal von allen Seiten (wird aber von Mitarbeitern gesteuert). Ihr denkt, Ihr seid dem Wasserstrahl gerade noch mal entkommen, da kommt das Wasser von unten. Damit rechnet doch keiner.

Es war eine Schulklasse dort, die waren ständig abgelenkt und haben wirklich jeden Wasserstrahl mitgenommen, den es gab. Lustig für uns…soviel zum Thema Schadenfreude.

Ihr bucht übrigens so etwas wie eine „Führung“. Die Tickets werden immer zu bestimmten Anfangszeiten ausgegeben. Es ist dann aber eine Art selbstgeführte Tour. Ihr bekommt am Eingang Audio-Guides und bestimmt dann Euer Tempo der Besichtigung selbst.

Ich war jetzt dort, aber so toll, wie ich es mir vorgestellt hatte, war es dann doch nicht. Mit Kindern (und im Sommer) kann ich es mir super vorstellen. Wechselklamotten nicht vergessen :-).

Essen und Trinken in Salzburg

Wir haben ein wenig gegessen und getrunken in Salzburg. Ich bin jetzt nicht so der große Gastro-Blogger, aber ein paar Worte zu den Cafés, Restaurants und Bars will ich dann doch kurz schreiben.

Café Bazar

Das Café Bazar hatte ich jetzt ja schon ein paar Mal. Daher jetzt nur ganz kurz. Beide Male, die wir dort waren, war es ein toller, netter, freundlicher Ort mit schönem Blick auf die Salzach. Tolles Personal.

Café Bazar - Schwarzstr. 3 - 5020 Salzburg

Restaurant Triangel

Wir haben immer nur draußen gesessen (Wetter war wider Erwarten doch super) und hier haben wir auch gut gesessen und lecker gegessen. Es liegt direkt am Festspielhaus und in der Nähe der Festungsbahn. Ich hatte hier ein wenig Deutsch-Nachhilfe in Sachen „das Gulasch“ oder „der Gulasch“ :-). Ich weiß gar nicht mehr, was jetzt korrekt war *grübel*

Restaurant Triangel - Wiener Philharmoniker-Gasse 7 - 5020 Salzburg

Gabler Bräu by Yor Ribs

Das Restaurant haben wir nur ganz zufällig entdeckt. Wir standen erst vor einem Italiener; wegen einem Feuerwehreinsatz dort vor der Tür war uns das aber zu ungemütlich.

Statt dessen haben wir uns dann hier niedergelassen. Die Karte ist wirklich sehr überschaubar, aber lecker. Die Pommes mit Parmesan und Trüffel Mayonnaise sind wirklich ein Träumchen. Kalorienreich bestimmt, aber lecker.

Gablerbräu by Yor Ribs - Linzergasse 9 - 5020 Salzburg

Goldene Kugel

Haha…da fahren zwei Münchner nach Salzburg und sitzen dann dort schön draußen und trinken Augustiner. Ist ja fast so, als fährt man nach Übersee und sitzt im Hofbräuhaus. Nein…war nicht geplant.

Wir wollten in den Irish Pub direkt nebenan. Aber die Tür war zu (wer lesen kann, ist klar im Vorteil). Ab 22 Uhr muss man einen anderen Eingang nehmen. Da wir das aber nicht gelesen hatten, saßen wir dann da mit unserer halben Maß Augustiner Radler. Es gibt nur eine Handvoll Tische, aber irgendwie sitzt man da auch ganz schön.

Goldene Kugel - Judengasse 3 - 5020 Salzburg

Mein Fazit zu Salzburg

Ich bin verknallt! Salzburg ist echt nicht groß, aber an jeder Ecke gibt es war zu sehen. Die Stadt ist toll und in die Festung hab ich mich ja eh verguckt.

Jeder hat mich belächelt, dem ich gesagt habe, dass ich zwei Nächte in Salzburg gebucht habe. Aber ganz ehrlich…die Zeit hat nicht gereicht. Und ich war noch nicht mal Ersttäter.

Ich muss also wieder hin. Von München aus ist’s ja direkt um die Ecke.

Vielleicht noch zwei, drei Sätze zum Motel One Mirabell. Es liegt natürlich NICHT direkt neben dem Schloss Mirabell. Aber es sind zu Fuß keine 10 Minuten, die Ihr dahin unterwegs seid.

Das Personal ist unendlich freundlich und für mein Auto gab es einen schönen Parkplatz hinter dem Haus. Einmal bezahlt, bleibt einem der Parkplatz auch für die Dauer des Aufenthalts erhalten.

Bei den Zimmern gibt’s halt die mit Aussicht (zur Salzach) und die ohne Aussicht (auf das wunderbar hässliche Gebäude gegenüber). Mein Zimmer ging nach hinten, kein Blick, dafür ruhig.

SalzburgCard

Außerdem wollte ich noch etwas zur SalzburgCard sagen. Meine SalzburgCard wurde mir freundlicherweise von Salzburg Tourismus zur Verfügung gestellt. Und ich habe sie auch kräftig genutzt.

Der Eintritt zu vielen (wenn nicht allen) Museen und Sehenswürdigkeiten ist beim ersten Besuch kostenlos ebenso die Nutzung der Öffis (für die komplette Dauer). Bei vielen Veranstaltungen und Events bekommt Ihr mit der Karte einen Rabatt. Die Anschaffung lohnt auf jeden Fall.

Mein Lieblingsfoto kommt jetzt noch zum Schluss…

Bye bye Salzburg…ich komme noch mal wieder :-)

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