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Wien – Versteckte Highlights12 Minuten Lesezeit

Palais in Wien

Ich war mal wieder in Wien. Aber dieses Mal ist alles ein bisschen anders. Also mein Besuch in Wien. So ganz ohne Plan. Oder fast ohne Plan.

Ok…einige Punkte hatte ich mir schon notiert. Aber es kommt natürlich so wie es kommen musste…ich habe gerade mal einen dieser Punkte abgehakt.

  • Zentralfriedhof – nicht gemacht.
  • Prater und Kettenkarussell fahren – gestrichen wegen schlechtem Wetter
  • Naschmarkt – gestrichen wegen viel zu voll
  • Street Art am Donaukanal – hab ich tatsächlich geschafft

Ich wollte mich dieses Mal von anderen Reisebloggern inspirieren lassen. Es war mittlerweile mein 4. Besuch und alle klassischen Sehenwürdigkeiten hatte ich schon abgeklappert.

Versteckte Sehenswürdigkeiten in Wien

Auf der Suche nach den Innenhöfen…

Statt dessen war ich auf der Suche nach versteckten Innenhöfen in der City. Ein paar habe ich entdeckt, aber bei weitem nicht alle. Bei vielen war ich auch zu unsicher, ob ich da überhaupt rein darf. Tür auf, aber Schranke…darf ich oder darf ich nicht. Also bin ich meistens lieber draußen geblieben. Ich bin da ein echter Schisser.

Am letzten Tag habe ich noch den Hinterhof des Deutschordenshauses entdeckt. Da wurde mehrmals drauf hingewiesen. Dass dieser Hof einfach nur schön ist. Ja, kann ich unterschreiben. Sehr lauschig und irgendwie auch verwunschen. Jetzt wollte ich nur noch wissen, was es mit diesem Deutschorden auf sich hat. Wikipedia wusste Rat…Es ist ein ehemaliger Ritterorden wie die Templer oder Johaniter, der seit 1923 nur noch karitative und religiöse Tätigkeiten ausübt. Und bis 1923 auch zur Verteidigung diente.

Der Innenhof gehört zum Gästehaus des Deutschordens. Dort kann man auch als Normal Sterblicher für verhältnismäßig kleines Geld übernachten. Tolle Lage, mitten in der Stadt, direkt neben dem Stephansdom (der ja irgendwie ausschaut wie ein ganz kleiner Kölner Dom).

 

Innenhöfe direkt hinter dem Stephansdom

Kirche oder Tempel – die Karlskirche in Wien

Und ich war endlich mal in der Karlskirche. Halali…erstmal muss man 8 Euro Eintritt zahlen. Aber gut, die Kirche wird weiter restauriert und das kostet natürlich Geld. Ist halt anders als bei uns.

Ich hab also mein Ticket gekauft und dann geht’s durch die Tür. OMG…was für eine Pracht. Eine katholische Kirche. Total überladen. Überall Gold. Für mich persönlich vieeeel zu viel. Und obwohl die Karlskirche von außen schon recht groß aussieht, ist der Innenraum wirklich klein. Dadurch wirkt dieses ganze Gold noch mal erdrückender.

Wirklich schockiert hat mich das Gerüst mit dem Lastenaufzug direkt am Eingang. Muss dieser Aufzug jetzt mitten in dem eh schon kleinen Kirchenschiff sein? Hätte man den nicht auch anderswo einbauen können? Das schaut doch nicht schön aus. Nur, damit ein paar Touris auf die Kuppel und sich Wien von oben anschauen können? Nicht wirklich, oder?

Ich fand das jetzt Frevel, mich da auch anzustellen. Hätte ich aber mal besser gemacht. Mit den 8 Euro Eintritt bekommt man nämlich eine kleine Broschüre, in der ganz viele Fakten zur Karlskirche stehen. Und da steht auch, dass dieser Aufzug aufgebaut wurde, um das wirklich wunderschöne Deckenfresko zu restaurieren. Und damit der Besucher sich das Gemälde aus der Nähe anschauen kann, blieb der Aufzug in der Kirche stehen. Hab ich natürlich erst gelesen, als ich schon wieder draußen war.

Ich bin einmal durchs Kirchenschiff gelaufen – sie war wirklich überraschend leer. Aber Wien war eh nicht wirklich überlaufen, trotz Ferien. Ich konnte größentechnisch Parallelen zur anderen Karlskirche in Aachen erkennen. In etwa die gleiche Form – rund bzw. oval. Natürlich unterscheiden sich beide Kirchen aber erheblich im Alter: Die Wiener Karlskirche ist aus dem Jahr 1739, der Aachener Dom ist gute 1.000 Jahre älter.

Erbaut wurde die Karlskirche von Kaiser Karl VI aus Dank für die überstandene Pestepidemie (eine Epidemie…keine Pandemie) erbaut. Von außen schaut sie so gar nicht wie eine katholische Kirche aus. Mit der großen Kuppel und den Säulen am Eingang hat sie eher etwas von einem Tempel in Rom.

  • Karlsplatz, 1040 Wien
Karlskirche mit wirklich prunkvollem Innenraum

Secession – die goldene Kugel

Mehr oder weniger um die Ecke der Karlskirche habe ich durch Zufall die Secession entdeckt. Ich hatte so gar keinen Plan, was das sein mag. Ich habe nur mal in  einem Reiseführer ein Bild dieser goldenen Kugel auf dem Dach gesehen. Fand ich jetzt schon recht kitschig, aber ohne Gold geht ja in Wien so gar nichts.

Ich habe jetzt gelernt, dass dieses Gebäude im Jahr 1897 schon als Ausstellungshalle gebaut wurde. Das war also damals schon der Plan. Und es ist bis heute so geblieben. Es ist immer noch eine Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst. Übrigens ist die Secession die „Vereinigung bildender Künstler Österreichs“. Und das lässt mich vermuten, dass dort nur Werke österreichischer Künstler zu finden sind.

Ich habe auch gelernt, dass Secessionsstil „übersetzt“ Jugendstil bedeutet. Genauer gesagt beschreibt es den Wiener Jugendstil. Wie es innen ausschaut, kann ich Euch nicht sagen. Ich war nicht drin. Ist nicht so, als hätte ich etwas gegen Museen, aber wenn meine Zeit eh schon so knapp bemessen ist, dann laufe ich lieber draußen herum, statt mir Kunst anzuschauen. Ich weiß…ich bin ein Banause.

Secession – Wiener Jugendstil
  • Friedrichstr. 12, 1010 Wien
  • Öffnungszeiten: Dienstag – Donnerstag 10:00 – 18:00 Uhr
  • Tickets Erwachsene: 9,50 Euro

Servitenviertel

Ich hatte auf diversen Blogs gelesen, dass ich mir das Servitenviertel anschauen müsste. Es soll eines der schönsten Viertel in Wien sein. Also bin ich hingefahren. Und ich war wahrscheinlich zu früh dran. Ich glaube, das Flair des Viertels zeigt sich dann, wenn auch Leute unterwegs sind. Aber ich bin ja gerne so früh unterwegs, eben weil mir dann noch keine Menschen auf’s Foto laufen.

Ihr seht…es war noch sehr leer in den Strassen. Aber ich habe auch zwei tolle Ecken entdeckt. Ganz zufällig bin ich am Palais Liechtenstein vorbeigelaufen. Da musste ich natürlich erstmal googeln, ob der Palais einfach „nur“ Liechtenstein heißt oder vielleicht doch etwas mit der Fürstenfamilie zu tun hat.

Palais Liechtenstein

Das Palais ist tatsächlich noch im Besitz der Fürstenfamilie Liechtenstein (die mit FL auf dem Nummernschild).

Ich lief da so die Straße lang und stand mit einmal vor diesem wirklich großen Eingangsportal. Dahinter eine Einfahrt, dann ein sehr aufgeräumter Vorplatz und dann das doch recht „überschaubare“ Palais. Es wird jetzt nicht von der Fürstenfamilie bewohnt, aber man kann es für Events mieten. Leider blieb auch mir nichts anderes übrig, als nur durch die Fenster reinzuschauen. Aber der Garten war öffentllich zugänglich. Ganz schön, aber auch nicht unbedingt etwas Besonderes. Aber ich kann sagen, dass ich dort war.

Im Gartenpalais war zwischen 1814 und ca. 1912 die Gemäldegalerie der Fürstenfamilie Liechtenstein der Öffentlichkeit zugänglich. Zwischen 1912 und 2004 blieb das Palais dann erstmal verschlossen. Und seit 2004 können dort wieder Teile der Fürstlichen Sammlung besichtigt werden. Allerdings geht das nur in Verbindung mit einer Führung und die werden leider nicht täglich angeboten.

Übrigens gibt es zusätzlich zum Gartenpalais noch das Stadtpalais Liechtenstein. Die Familie verlegte erst im Jahr 1938 ihren Wohnsitz ins Fürstentum Liechtenstein. Das Stadtpalais ist seit 1694 im Besitz der Fürstenfamilie. Zwischen 1836 und 1847 wurde innen üppig ausgebaut. Für die damalige Zeit gab es schon ein paar sehr moderne Neuerungen: einen Aufzug und eine Haussprechanlage.

Neben dem Stadtpalais Liechtenstein befindet sich übrigens auch die Botschaft Liechtensteins. Und die von Spanien. Im gleichen Gebäude. Man weiß ja nie, wofür man diese Info mal gebrauchen kann ;-).

Strudlhofstiege

Wir bleiben im Servitenviertel. Das zweite Highlight, das ich bei meinem Rundgang entdeckt habe, ist die Strudlhofstiege. Ich habe die Treppe nicht ganz zufällig entdeckt; ich hatte Fotos gesehen und dann doch eher nach ihr gesucht.

Der Name ist schon ziemlich österreichisch, aber die Optik hat eher etwas mediterranes. Leider, leider, leider finde ich aber, dass sich oben leider nichts Spektakuläres befindet. Aber ich habe sie gesehen.

Ihr wisst ja, ich habe es so ein wenig mit der Geschichte der Orte, an denen ich bin. Und so habe ich ein wenig nach der Strudlhofstiege recherchiert (oder neudeutsch: gegoogelt). Also, diese Treppenanlage wurde 1910 eröffnet. Früher stand dort – ich vermute mal oben – der Strudelhof. Dieses Gebäude war eigentlich die komplette Zeit – knappe 200 Jahre von 1690 – 1873 – ein Krankenhaus für jegliche Art von Krankheit, die es damals so gab. Im Jahr 1873 wurde dann aber auch der letzte Teil des historischen Strudelhofs abgerissen.

Nur ein paar Meter weiter wurde dann das Palais Strudelhof errichtet und das steht auch immer noch dort. Dieses Palais wurde von Herzog Philipp von Württemberg als Stadtpalais gekauft. Ab 1906 wurde es dann noch ein paar Mal verkauft und dient heute als Botschaft von Quatar (oder auch Katar).

Palais in Wien

Viele dieser Paläste entdeckt man ja erst, wenn man davor steht. Leichte Schnappatmung hatte ich am Palais Coburg. So wirklich alt sind die Paläste nicht. Das Palais Coburg wurde zwischen 1840 und 1845 für Herzog Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha (was für ein Name) errichtet. Bis 1994 was das Palais noch im Familienbesitz und wurde von Sarah Aurelia Sachsen-Coburg-Kohray bewohnt.

Heute ist dort das 5-Sterne Luxushotel Palais Coburg Residenz und 2 Restaurants untergebracht. Ich wollte eigentlich ein Foto von der ganzen Pracht machen, hatte dann aber doch Skrupel und kam mir dabei ziemlich blöd vor. Also gibt’s kein Foto…naja, doch…eins hab ich noch gefunden.

Viele der tollen Paläste beherbergen heute Botschaften oder Ländervertretungen. Ihr erkennt sie so gut wie immer daran, dass Wachpersonal am Tor steht. Ich habe keinen Schimmer warum, aber auch dort habe ich mich nie getraut, Fotos vom Palais zu machen. Schisser eben…

Palais Coburg – ein wirklich teures Hotel in Wien

Street Art am Donaukanal

Ich war ein wenig enttäuscht von der Street Art am Donaukanal, die – wie ich in diversen Blogbeiträgen gelesen habe – sehr spektakulär sein soll. Nun ja…vielleicht bin ich da aber durch Lissabon auch ein wenig verwöhnt.

Aber ich habe einen Sprayer bei der Arbeit entdeckt. Und das Badeschiff ist immer noch da. Und ich habe dieses lustige U-Bahn-Viadukt entdeckt.

Zollamtsbrücke

Wieder eher zufällig habe ich die kurioseste U-Bahnbrücke entdeckt, die ich bis jetzt gesehen habe. Eine denkmalgeschützte Stahlkonstruktion. Unten Wasser (Wienfluss), ganz oben Fußgängerbrücke und in der Mitte die Eisenbahnbrücke. Witzig.

Ihr seht die Brücke, wenn Ihr am Wasser langlauft in Richtung Urania. Ihr lauft am Badeschiff vorbei (dazu gleich noch mehr) und kurz vor der Urania kommt auf der rechten Seite der Zufluss vom Wienfluss. Da müsst Ihr rechts rein. Und könnt die Brücke dann eigentlich schon sehen.

1868 wurde dort die erste Fußgängerbrücke aus Holz errichtet. Und zusammen mit der Eisenbahnbrücke im Jahr 1900 wurde dann auch die Holzbrücke durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Heute fährt dort die Linie U4.

Ich bin da tatsächlich auch lang gefahren. Das muss gewesen sein, als ich zum Servitenviertel gefahren bin. Mit der U4. Ich hab da aber gar nicht mehr dran gedacht und war dementsprechend überrascht, als ich plötzlich aus dem Tunnel rauskam, um nur ein paar Sekunden später wieder in den Tunnel zu fahren. Es hat etwas von Achterbahn, nur vieeel langsamer.

Badeschiff

Das Badeschiff…ich war schon gespannt, ob es so viele Jahre nach meinem letzten Besuch in Wien, tatsächlich noch existieren würde. Und ja, es ist noch da. Es schaut mir jetzt mittlerweile aber ein wenig „alternativer“ aus.

Ich war Ende August in Wien und habe mir – natürlich – wieder mal die Woche ausgesucht, in der das Wetter gerade mal schlecht war. Also war auch das Badeschiff nicht besucht. Aber falls Ihr Euch jetzt nichts unter einem Badeschiff vorstellen könnt…hier habe ich mal ein Bild für Euch:

Badeschiff auf dem Donaukanal

Es ist also ein Schiff auf dem Donaukanal, dauerhaft festgemacht am Kai. Vorne gibt’s den Pool + Sonnendeck und im hinteren Teil ist das Restaurant und die Bar. Ich finde es lustig. Freibäder sind ja nicht so üppig vorhanden und wenn man nicht am Meer wohnt, dann ist das doch eine gute Alternative.

  • Franz-Josefs-Kai 4, 1010 Wien
  • Öffnungszeiten: 10:00 – 01:00 Uhr
  • Poolpreise (2022): Tageskarte 6,50 Euro, Kinder 6 – 12 J. 2,50 Euro

Mein Hotel – Motel One Wien Staatsoper

Ich will jetzt gar keine große Werbung für Motel One machen. Aber ein bisschen erzählen kann ich ja trotzdem.

Ich bin ja eher von der verwöhnten 4-Sterne-Fraktion, aber dieser Wien-Besuch war ja ein Blitzbesuch. Und ganz ehrlich ziehe ich jedes Motel One einem abgewohnten 4-Sterne Hotel vor. Hier weiß ich, was mich erwartet. Und ich weiß, dass es mir gefällt.

Es gibt 4 Motel One Hotels in Wien: eins direkt am Hauptbahnhof (aber der ist nicht mitten in der Stadt = 20 Minuten laufen oder 2 Stationen mit der U1), eins am Prater, eins am Westbahnhof und dann noch das Hotel an der Staatsoper.

Vom Motel One Staatsoper lauft Ihr bis zum Stephansdom etwa 10 Minuten in die eine Richtung, bis zum Naschmarkt sind es knapp 10 Minuten in die andere Richtung. Das Hotel liegt jetzt nicht direkt an der Staatsoper, sondern am Karlsplatz. Wenn Ihr also vom Bahnhof oder Flughafen kommt, müsst Ihr Karlsplatz aussteigen. Ich bin nach einigen Versuchen drauf gekommen, den Ausgang Operngasse zu nehmen. Meines Erachtens der nächste am Hotel.

Die Lage des Hotels ist schon mal super. Nicht mitten drin, aber auch nicht ab vom Schuß. Ich hatte ein Einzelzimmer gebucht. Wer Motel One kennt, weiß ja, dass die Zimmer eh nicht riesig sind. Aber warum auch? Ich brauche weder Sessel noch Sofa. Und ich liebe das moderne Bad. Reicht mir vollkommen.

Mein Zimmer war im 5. OG und ich hatte eine grandiose Aussicht auf die Stadt *kleiner Scherz*.

Frühstück und Bar kann ich nicht beurteilen, muss aber gut gewesen sein; der Raum war jeden Tag brechend voll. Und der Service war auch super nett. Ich habe nach einer zweiten Bettdecke gefragt. Kein Problem! Am Nachmittag lag eine auf dem Bett.

Mein Highlight: das Housekeeping war bereits um 14 Uhr durch. Ich komme am Nachmittag gerne wieder zurück ins Hotel, um dann am frühen Abend noch mal loszugehen. Blöd, wenn dann das Zimmer noch nicht gemacht ist.

Anreise nach Wien

Wie kommt Ihr jetzt nach Wien:

Also ich bin mit der Bahn nach Wien gefahren. Von München aus braucht der Railjet ungefähr 4 Stunden. Und das ist schon ein Express.

Wer gerne ICE fährt, der ist schon ganz schön verwöhnt. Der Railjet, mit dem ich unterwegs war, hatte in der Ersten Klasse noch nicht mal ansatzweise den Standard, den unser ICE in der zweiten Klasse hat. Vielleicht lag es aber auch am Alter des Zugs. Ein wenig abgegriffen. Gar nicht meins. Das kann aber beim nächsten Zug schon wieder ganz anders sein.

Ihr könnt natürlich auch fliegen. Wien-Schwechat wird von überall angeflogen und der Flughafen ist auch ziemlich gut angebunden. Oder halt mit dem Auto fahren. Aber wie immer in Großstädten…es gibt nicht wirklich viele kostengünstige Parkplätze. Und tagelang im Parkhaus stehen, geht ja auch ganz schön ins Geld.

Kleine Info zum Bahnhof

Apropos Bahnhof…es gibt mehrere Ausgänge und Treppen am Gleis. Ich bin der Menge nachgelaufen und stand an einem Nebenausgang und hatte so keinen Plan, wie ich denn jetzt zur U-Bahn komme. Dafür musste ich dann wieder hoch auf den Bahnsteig, einmal rüber laufen und dann am Haupteingang wieder runter. Es macht schon Sinn, sich am Bahnsteig die Hinweise anzuschauen. Und nicht einfach planlos der Menge nachzulaufen. Ich sag nur…Herdentrieb.

Und noch einen Hinweis zum Bahnhof. Anders als ich das sonst so kenne, liegt er NICHT zentral in der Stadtmitte. Wenn Ihr zum Beispiel zur Staatsoper wollt – so wie ich es wollte – dann müsst Ihr zu Fuß noch mal etwa 20 Minuten einplanen. Mit Gepäck fand ich das nur semi toll. Ihr kommt aber auch ganz bequem mit der U1 zur Staatsoper. Das sind nur 2 Stationen – Karlsplatz müsst Ihr dann schon wieder raus.

Mit Bus und Bahn durch Wien

Ich empfehle Euch die Tageskarte für die Öffentlichen Verkehrsmittel. Ich mach das eigentlich in so gut wie jeder Stadt. Dann kann ich einfach in Bus/U-Bahn/Tram/S-Bahn hüpfen und muss nicht erst ein Ticket kaufen oder entwerten.

Das habe ich in Wien auch gemacht. Nachdem ich am Bahnhof angekommen bin, war da zufällig eine Tourist-Info. Ich hatte mich vorher ein wenig schlau gemacht und hab mir die 72-Stunden-Karte gekauft. Kostet 17,10 Euro. Ein guter Preis. Finde ich. Auf der Homepage der Wiener Linien könnt Ihr Euch auch informieren.

So…das war’s dann auch „schon“ wieder :-). Ich muss auf jeden Fall noch mal nach Wien. Ich muss doch noch die Punkte abhaken, für die ich bei diesem Besuch keine Zeit hatte *hüstel*.

Und jaaa…ich hab das Kettenkarussell nicht unbedingt wegen schlechtem Wetter gestrichen, sondern weil ich einfach die Hosen voll hatte. Liegt jetzt nicht an der Höhe, aber Schisser eben…

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