Unterwegs

Rom – Tipps für einen Kurztrip10 Minuten Lesezeit

Kurztrip ist vielleicht das falsche Wort. Rom ist gar nicht mal so groß (also im Vergleich zu New York oder Paris), bietet aber so viel Sehenswertes, dass man bei einem Besuch kaum alles unterbringt. Also bleibt man direkt länger oder kommt noch mal wieder.

Rom…die ewige Stadt. Uralt und sie steht niemals still. Ich war jetzt zweimal dort und beide Male für eine knappe Woche. Und ganz ehrlich – um alles in Rom zu sehen, ist auch eine Woche zu kurz. Ich kenne keine Stadt, die noch mehr Kirchen, Denkmäler und sonstige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Und das alles ist ja schon ewig alt. Das Pantheon zum Beispiel hat ja schon tausende von Jahren auf dem Buckel.

Sightseeing in Rom

Mein erster Besuch ist schon viele Jahre her. Damals gab es noch analoge Fotos, ich kann Euch also keine davon zeigen. Ist vielleicht auch gut so. Aber ich habe damals schon viele der Punkte im Reiseführer abhaken können. So hatte ich dann bei meinem zweiten Besuch sehr viel mehr Zeit, mich einfach nur durch die Stadt treiben zu lassen. Immer auf der Suche nach tollen Fotomotiven.

Beim zweiten Besuch waren wir als Kleingruppe zu dritt unterwegs. Meine beiden Freunde waren zum ersten Mal in Rom, bei denen lag der Schwerpunkt auf „möglichst viel sehen“ in diesen 5 Tagen. So haben wir uns dann auch das ein oder andere Mal getrennt und sind alleine losgezogen. Für diejenigen, die zum ersten Mal in Rom sind: lasst Euch nicht erschlagen von der Fülle an Sehenswürdigkeiten. Es gibt so ein paar Sachen, die man beim ersten Besuch gesehen haben sollte, aber alles geht gar nicht. Und jetzt nehmt Ihr Euch am besten ein Heiß- oder Kaltgetränk Eurer Wahl und ein bißchen Zeit…mein Text wird länger ;-)

Unbedingt anschauen in Rom

Fontana di Trevi

Der Trevibrunnen – jeder kennt ihn. Jeder Tourist steht da und wirft – mit der rechten Hand rückwärts über die linke Schulter – seinen Euro in den Brunnen. Einmal werfen heißt, man kommt nach Rom zurück. Zweimal werfen (wir sind schon bei 2 Euro) heißt, man verliebt sich in einen Römer (oder Römerin) und drei Euro (also dreimal werfen) heißen sogar, dass man den oder die dann auch heiratet.

Ich bin mir nicht sicher, ob jeder diese Legende kennt oder ob man sich einfach nur etwas Schönes wünscht. Ich weiß noch nicht mal, was ich mir gewünscht habe. Da ich aber keine große Leuchte in Sachen Werfen bin, habe ich mich wahrscheinlich nur darauf konzentriert, auch wirklich das Wasser zu treffen. Fakt ist aber, dass der Brunnen für die Stadt Rom ein großer Goldesel (oder Geldsegen) ist. Das Geld gehört dann nämlich der Stadt. Und da kommen ganz schöne Summen zusammen. Jeden Morgen wird das Wasser abgelassen und das Geld zusammen gekehrt. Und so kommen jedes Jahr über eine Million Euro zusammen!!! Und wer hat den Brauch erfunden? Schon mal vorweg: die Schweizer waren es nicht. Es ist (leider) auch keine Legende, die über die Jahrhunderte weitergetragen wurde. Nein, Hollywood hat’s erfunden. Ist aus einem Film von 1957.

Für den Römer oder jeden anderen Touristen ist es seit einigen Jahren verboten, in der Nacht – wenn keiner schaut – in den Brunnen zu steigen und sich da ein kleines Vermögen zusammenzuklauben. Fischen ist also nicht erlaubt. Aber die Stadt spendet große Teile des Geldes und verwendet es für soziale Projekte.

Spanische Treppe

Die Spanische Treppe in Rom ist eine der bekanntesten Freitreppen der Welt. Aber ich fand sie jetzt nicht sooo spektakulär. Aber sie steht als Highlight in jedem Reiseführer und ich war natürlich auch dort. Es ist halt eine Treppe, eingerahmt von Bougainvilla, hat 136 Stufen und ist ein beliebter Treffpunkt in Rom. Wenn man da jetzt sitzt, schaut man auf die teuersten Einkaufsstraßen der Stadt. Ach ja…und die Spanische Treppe heißt bei uns nur deshalb Spanische Treppe, weil sie an der Piazza di Spagna liegt. Ich bin gespannt, wie sie Euch gefällt.

Ein kleiner Staat in Rom – Vatikanstaat

Ich bin vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten und war auch vorher nicht katholisch. Aber der Vatikan ist schon etwas ganz Besonderes. Ein kleiner eigener Staat mitten in Rom. Mit eigenem Geld (Euro) und eigener Briefmarke. Wegen der Briefmarke sind die Schlangen im einzigen Postamt des Landes immer irre lang. Jeder – außer mir – will eine Postkarte mit der Briefmarke vom Vatikan wohin auch immer schicken.

Der Vatikan liegt ein wenig außerhalb der Innenstadt. Man läuft etwa eine halbe Stunde, je nachdem, wo man in Rom startet. Vom Pantheon sind es gute 30 Minuten. Wahrscheinlich sollte man vor dem Besuch prüfen, dass man nicht an irgendeinem bedeutenden katholischen Feiertag nach Rom fährt. Außer, das ist der Plan. Weil dann bestimmt die ganze Stadt im Ausnahmezustand ist. Man kennt ja die Bilder von Ostern oder anderen Gelegenheiten, wenn der Papst seinen Segen spricht. Dann ist der Petersplatz voll mit Menschen.

Pflichtbesuch in Rom – der Petersdom

DIE größte Kirche der Welt. Platz für 60.000 Leute. Und liegt quasi schon im Ausland. Ich will da jetzt auch gar nicht soviel zu sagen; das kann man in jedem Reiseführer besser nachlesen. Ihr müsst keinen Eintritt zahlen und der Petersdom ist auch 365 Tage im Jahr geöffnet. Es sei denn, es ist Messe oder der Papst spricht. Dann müsst Ihr Euren Besuch verschieben. Natürlich gibt es auch hier Schlangen, an der Sicherheitskontrolle. Ihr müsst in Eure Taschen schauen lassen, aber das gibt’s ja mittlerweile so gut wie überall.

Engelsburg | Castel San’t Angelo

Dieser Bau fasziniert mich. Und dabei war ich noch nie drinnen. Diese dicken Mauern zeugen ebenfalls von einer uralten Geschichte. Bei meinem nächsten Besuch in Rom muss ich dort unbedingt mal hin.

Die Engelsburg war die Fluchtburg der Päpste, verbunden durch einen unterirdischen Gang mit dem Vatikan. Heute ist es ein Museum mit Ausstellungen über die Stadt und die Geschichte der Burg als Mausoleum, Gefängnis und Zweit-Wohnsitz der Päpste. 

  • Dienstag bis Sonntag 09:00 – 19:30 Uhr
  • Erwachsene zahlen 14 Euro | bis 26 Jahre kosten die Tickets 7 Euro | Kinder bis 18 Jahre frei
  • an jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei (dann sind aber wahrscheinlich die Schlangen umso länger)
  • Das Ticket ohne Warten kostet 20,50 Euro. Dafür muss man vorher sein Zeitfenster buchen.

Vatikanische Museen

Für jeden Museums-Liebhaber stehen die Vatikanischen Museen bestimmt auf dem Plan. Aber man braucht Zeit. Das sind die größten Museen der Welt. Über 1.400 Räume – Wahnsinn! Habt Ihr den Film „Illuminati“ von Dan Brown gesehen? Dann habt Ihr auch das Geheimarchiv des Vatikans gesehen. Das gibt es wirklich. Allerdings sind die Inhalte nicht so wirklich geheim, sondern es ist eher das Privatarchiv des Papstes.

Eines der Highlights der Vatikanischen Museen ist natürlich die Sixtinische Kapelle. Man kommt aber ohne den Eintritt in die Vatikanischen Museen nicht hin. Der Eingang in die Museen ist in der Viale Vaticano an der Nordseite des Vatikan-Geländes.

  • Montag – Sonntag 09:00 – 18:00 Uhr | letzter Einlass um 16:00 Uhr
  • jeden letzten Sonntag im Monat 09:00 – 14:00 Uhr | letzter Einlass um 12:30 Uhr
  • Erwachsene zahlen 17 Euro (ohne vorher online zu reservieren)
  • Express-Ticket ohne Anstehen 17 Euro + 4 Euro (Anmeldung auf der offiziellen Webseite der Museen)

Ich war nicht in den Vatikanischen Museen, aber ich habe die Schlangen vorm Eingang gesehen. Und die waren echt lang. Ich vermute mal, dass das Ticket mit dem Express-Aufschlag schon Sinn macht. Oder ganz früh da sein.

Pantheon

Wenn etwas alt ist, dann ist es das Pantheon. Der „Tempel für alle Götter“ wurde 125 n. Chr. gebaut!!! Unvorstellbar, dass es immer noch steht. Und dass, obwohl es durch das große Loch oben in der Kuppel ständig der Witterung ausgesetzt ist. Jetzt liegt Rom schon recht südlich und die Winter sind nicht so nass und kalt wie in den Bergen. Aber auch in Rom regnet es ab und an. Ich bin jedes Mal wieder mega beeindruckt, daß das Pantheon noch so gut erhalten ist.

Allerdings waren auch die Römer nicht immer gut zu ihren antiken Denkmälern. Etwa 500 Jahre nach dem Bau wurde das Pantheon zur Kirche umfunktioniert. Und entging damit dem Schicksal, als Steinbruch missbraucht zu werden. Und nur deshalb steht es noch.

Wenn man auf der Piazza della Rontonda vor dem Pantheon steht, vermutet niemand im Inneneren diese riesengroße Kuppel. Von außen schaut es eher wie ein Tempel aus: großes Portal und dicke Säulen. 

 

  • Montag – Samstag 9:00 – 19:30 Uhr
  • Sonntag 09:00 – 18:00 Uhr 
  • an Feiertagen ist nur bis 13:00 Uhr geöffnet

Campo di Fiori

Ich habe ja immer gedacht, das wäre ein Blumenmarkt. Und habe mich gewundert, dass es soviel anderes zu kaufen gibt und so wenige Blumen. Jetzt habe ich nochmal nachgelesen und Campo di Fiori heißt Blumenfeld, weil hier im Mittelalter noch eine Wiese war.

Aber jeden Tag, außer Sonntag, ist hier tatsächlich ein Markt, um genau zu sein: ein Gemüsemarkt. Aber da gibt’s auch Blumen zu kaufen. Von morgens bis mittags, dann werden die Stände wieder abgebaut bis zum nächsten Tag. Am Abend ist der Campo di Fiori dann ein beliebtes Ausgehviertel mit vielen Bars und Restaurants.

Bocca della verita

Auf Deutsch übersetzt heißt das „Mund der Wahrheit“. Ich weiß ja nicht, ob unter Euch Liebhaber alter amerikanischer Kitsch-Filme sind. Ich mag sie ganz gerne. Und in einem dieser Filme, nämlich „Ein Herz und eine Krone“ mit Audrey Hepburn und Gregory Peck, spielt dieser Ort eine Rolle. Man muss also seine Hand in den Mund schieben und bei dem, der lügt, wird die Hand dann abgehackt. Man muss halt nur dran glauben und schon ist’s ein mulmiges Gefühl, seine Hand da reinzustecken.

Diese große Scheibe, bei dem so keiner wirklich weiß, was es eigentlich mal war, hängt in der Vorhalle der Kirche Santa Maria in Cosmedin. Und sie ist – ebenso wie alles andere in Rom – uralt. Man munkelt sie wäre bereits fast 2.000 Jahre alt und so etwas wie ein antiker Gullideckel.

Ich war natürlich dort und hab meine Hand mutig hinein geschoben. Und die Hand ist noch dran. Scheinbar war ich artig und erzähle immer die Wahrheit. Immer…großes Indianer-Ehrenwort!

  • im Winter von 09:30 – 16:50 Uhr geöffnet
  • im Sommer von 09:30 – 17:50 Uhr geöffnet

Piazza Navona

Wenn ich an eine Piazza in Rom denke, dann ist das immer direkt die Piazza Navona. Dabei gibt es noch so viele andere schöne Plätze. Rom hat’s ja mit den Brunnen. Auf jeder Piazza steht mindestens ein Brunnen. Auf der Piazza Navona sind es gleich drei.

Ich habe gelesen, dass die Piazza über einem antiken Stadion für athletische Wettkämpfe erbaut wurde. Vielleicht ist deshalb hier immer was los und man sieht jede Menge Straßenkünstler und Selbstdarsteller…?

Kolosseum | Colosseo

Auch das antike Stadion ist wieder uralt. Allerdings ist es nicht mehr komplett erhalten. Aber ein massiver Anziehungspunkt. Ich vergleiche ja Bauzeiten von Denkmälern und Kirchen gerne mit der Bauzeit des Kölner Doms ;-). Die Kölner haben wirklich ewig gebaut. Das Kolosseum wurde tatsächlich in nur 8 Jahren erbaut. Und das schon 72 n. Chr.!

Ok…der Kölner Dom steht noch komplett und das Kolosseum…naja, wohl eher nicht. Damals galt das Motto „Brot und Spiele“ und ganz beliebt waren die Gladiatorenkämpfe. Heute ist das Kolosseum ein Mahnmal gegen die Todesstrafe. Wenn ein Urteil auf der Welt nicht vollstreckt wird, ist das Kolosseum in grünes Licht getaucht. Grün, die Farbe des Lebens

Ihr könnt das Kolosseum besichtigen, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man für die Tickets sehr lange an der Kasse anstehen kann. Da macht es mehr Sinn, die Tickets schon online zu kaufen. Mit dem Ticket könnt Ihr dann auch noch das Foro Romano besichten.

  • geöffnet von 09:00 Uhr bis zum Sonnenuntergang
  • Piazza del Colosseo
  • Ihr kommt auch mit der Metro B hin, Haltestelle Colosseo
  • Kombi-Ticket mit Foro Romano kostet 12 Euro (Erwachsene – 2 Tage gültig)
  • 18 – 25 Jahre: 7,50 Euro
  • Kinder unter 18 Jahren kommen umsonst rein

Foro Romano

Das Foro Romano war in der Antike fast 1.000 Jahre lang DAS Machtzentrum Roms. Hier spielte lange Zeit das politische, kulturelle und wirtschaftliche Leben. Wenn ich Euch jetzt aufschreibe, was es dort alles zu sehen gibt und welche Tempel dort noch gut erhalten und welche Ruinen da sonst noch stehen, dann würde das hier echt den Rahmen des Artikels sprengen. Es gibt Führungen tagsüber und auch welche am Abend, ich denke, da lernt Ihr eine Menge über das antike Rom.

  • Tickets für 12 Euro als Kombi-Ticket mit dem Kolosseum
  • Eingänge an der Via di San Gregorio und Via della Salaria Vecchia
  • es gibt keine Gelegenheiten Snacks und/oder Getränke zu kaufen. Also genügend mitnehmen.
  • geöffnet von 09:00 Uhr bis Sonnenuntergang. Es sei denn, man hat eine Führung gebucht.

Aussichtspunkte in Rom

Es gibt einige Orte in Rom, von denen man einen tollen Blick auf die Stadt hat. Ich will hier nur mal zwei nennen, weil ich da auch mitreden kann, denn ich war dort.

Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II

Wenn Ihr noch Zeit habt, dann kann ich Euch das Nationaldenkmal für König Vittorio Emanuele II an der Piazza Venezia empfehlen. Man kann es eigentlich nicht übersehen. Es ist ein großer Prunkbau aus weißem Marmor mit riesigen Bronze-Rössern auf dem Dach. Von den Römern wird der Bau auch mehr oder weniger „liebevoll“ Schreibmaschine genannt, einfach, weil er so aussieht.

Innen drin ist das Museum der italienischen Einheit, wir waren aber oben auf dem Dach. Dort gibt’s eine große Dachterrasse und man hat einen phantastischen Blick über die Stadt.

  • Montag bis Donnerstag  09:30 – 18:30 Uhr
  • Freitag bis Sonntag  09:30 – 19:30
  • Lift zur Dachterrasse kostet 7 Euro
  • Aufgang von S. Maria in Coeli, Piazza Venezia

Aussicht vom Gianicolo

82 Meter hoch, aber es kam mir vor, als wäre es viel höher. Wenn man dann endlich oben angekommen ist (ich fand’s anstrengend), dann wird man mit einem tollen Blick auf alle Sehenswürdigkeiten von Rom belohnt. Auch auf das Nationaldenkmal, aber ganz ehrlich, das sieht man von überall. 

Wie kommt Ihr hin? Ihr startet in Trastevere auf der Via Garibaldi. Wenn Ihr am Kinderkrankenhaus Ospedale pediatrico Bambino Gesù angekommen seid, geht die Via Garibaldi automatisch in den (die?) Passeggiata di Gianicolo über. Oben angekommen gibt’s dann den tollen Blick. Und das Beste: den Blick gibt’s for free!!! Kostet nur ein bißchen Schweiß und Anstrengung ;-)

Das wären jetzt mal so meine Vorschläge, was man in Rom sehen müsste. Natürlich gibt es auch noch viel Sehenswertes abseits der Reiseführer-Vorschläge. Aber dafür braucht Ihr dann mehr Zeit oder einen zweiten, dritten Besuch. Ich habe auch noch nicht alles gesehen, man muss schon Prioritäten setzen. Und dann ist es ja auch immer noch so ein Geschmacks-Ding.

Eis essen in Rom

In jedem Reiseführer steht ja, wo man das beste Eis bekommen kann. Also die beste/ tollste/ älteste Eisdiele der Stadt. Wir haben die älteste und hoch gelobte Eisdiele Giolitti in der Via Uffici del Vicario getestet und das Eis war gut, aber nicht herausragend. Ich mag es nicht, wenn das Eis schon zu großen Haufen aufgetürmt in der Kühlung liegt. Man muss erst zahlen und bekommt dann sein Eis. Also erstmal überlegen, wieviele Kugeln es denn sein sollen. Kurzfristig umentscheiden geht dann nicht mehr. Das ist aber in jeder Eisdiele so.

Aber dann haben wir Grom entdeckt. Seitdem bin ich Fan. Ein schöner moderner Laden, nicht so überladen und die Eissorten sind alle in Töpfen, alle einzeln abgedeckt. Also immer frisch. Es gibt ein paar Grom-Eisdielen in Rom. Wir waren in der Via di Maddalena. Die Schlange war immer recht lang. Aber das Eis war’s auf jeden Fall wert. Und ich war dort mehr als nur einmal.

Übernachten in Rom

Ich bin kein großer Fan von Empfehlungen, weil es immer so nach bezahlter Werbung aussieht. In diesem Fall mache ich aber mal (wieder) eine Ausnahme. Ich bin ja eher ein Fan von Hotels (etwas luxuriöseren Hotels), aber da wir zu dritt in Rom waren und gute Hotels ziemlich teuer sind, habe ich nach einer Ferienwohnung geschaut. Und dabei bin ich bei Way to Stay gelandet.

Dort werden tolle Wohnungen angeboten, es gibt deutschen Service und Support und das alles zu kleinen Preisen. Ok, es war kein Luxus-Apartment, aber sogar die hätten wir buchen können (für das nötige Kleingeld, versteht sich). In unserer Runde hatten wir aber einen Sparfuchs, da mussten wir uns irgendwie einigen. Am Ende war es dann eine Wohnung direkt am Pantheon. Das Haus sah von außen aus, als würde es jeden Moment zusammenfallen, aber die Lage war der Knaller! Zentraler geht es gar nicht.

Überleben in Rom

Jeder hat bestimmt schon mal davon gehört, dass Autofahren in Italien eine Herausforderung ist. Mag sein, aber als Fußgänger Straßen zu überqueren, ist die viel größere Herausforderung. Es gibt zwar Ampeln und Zebrastreifen, aber wofür braucht man die noch mal? Wer als Fußgänger am Zebrastreifen stehen bleibt und wartet, dass die Autos halten, steht vermutlich immer noch da. Man muss einfach beherzt losgehen. Also stramm marschieren. Und keine Angst zeigen. Die Autos halten schon. Früher oder später.

 

 

 

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