USA

Highlights an der Golfküste Floridas3 Minuten Lesezeit

Ich war ja im letzten Jahr knapp drei Wochen in Florida. Der Sunshine-State stand jetzt eigentlich nie so wirklich auf meinem Zettel, ich wollte nur unbedingt mal nach Key West.

Tja…und jetzt war ich dort und habe wirklich ganz tolle Orte kennengelernt, nur Key West fand ich jetzt nicht so toll. Für meine Verhältnisse war das Preis-Leistungsverhältnis dort nicht ok. Das Hotel war eher nichts, dafür aber echt teuer. Und auch sonst hat mich das Flair von Key West (von dem alle behaupten, es wäre etwas ganz Besonderes) nicht so umgehauen. Da habe ich Orte kennengelernt, die mich mehr fasziniert haben. So kann’s gehen…

Und da dachte ich mir, ich erzähle Euch einfach mal ein bißchen was über diese faszinierenden Orte.

1. Sanibel Island – kleines Inselparadies an Floridas Golfküste

Ich fange dann mal an mit einem Ort, der mich an Key West erinnert, aber doch eher noch ein Geheimtipp ist: Sanibel Island.

Ebenfalls eine Insel und auch über eine Brücke zu erreichen. Allerdings ist der Sanibel Causeway mautpflichtig. Direkt hinter Fort Myers geht es hinüber auf das 20 km lange und 5 km breite Eiland. Wer vorher oder nachher noch kostengünstig shoppen möchte, der kann an dem kleinen Outlet kurz vor der Brücke anhalten. Hab ich natürlich getan…:-)

Das schöne an Sanibel Island ist, dass es noch recht beschaulich ist. Keine Hektik und keine Massen, nur viele Muscheln, Sand und Wellen. Und jedes Gebäude, dass dort gebaut wird, darf nicht höher sein, als die höchste Palme. Das gefällt mir irgendwie.

 

In unserem Hotel wurden kleine Tüten ausgegeben, um die Muschen zu transportieren, die man säckeweise am Strand sammeln kann. Es heißt, dass man dort am Strand die meisten Muscheln der ganzen USA finden kann. Und so sieht man dort jede Menge Strandspaziergänger, die eimerweise Muscheln sammeln.

2. Bahia Honda State Park – Karibisches Flair auf den Keys

Und schon habe ich eine tolle Überleitung zu einem anderen Strand, den ich auf meiner Reise kennenlernen durfte: das Naturschutzgebiet Bahia Honda State Park. Da komme ich aus dem Schwärmen gar nicht wieder raus. Ich war ja noch nie in der Karibik, aber so stelle ich sie mir vor. Ein Traum…

 

3. Everglades – Sumpf, Mangroven und Alligatoren

Die Everglades sind defintiv kein Geheimtipp mehr, das geb ich ja zu. Aber sie sind eines meiner Highlights. Und ich muss auch gestehen, dass ich unbedingt diese Airboat-Tour machen wollen. Und ja, ich weiß auch, dass das nicht unbedingt umweltfreundlich ist. Diese Luftpropellerboote sind laut (man bekommt aber Kopfhörer, wird also nicht taub), Spritschleudern und tun der Umwelt wohl auch nicht gut. Aber es macht so unendlich viel Spaß, durch die Mangroven zu heizen. Ich habe direkt vorne in der Mitte gesessen und kam mir vor wie in der Achterbahn…nur nasser. Daher habe ich einen Tipp für Fotografen: am besten keine Kamera ohne Tasche mitnehmen. Es spritzt und wenn es keine Unterwasserkamera ist, dann können die Wasser nicht ganz so gut ab.

 

Alligatoren habe ich keine gesehen, aber ich war auch nicht ganz böse deswegen. Der Guide meinte, das Wasser wäre den Tieren zu salzig, da sie lieber Süßwasser mögen und es in den letzten Wochen eher nicht geregnet hatte. Dafür gab’s dann ein paar Waschbären und die sind einfach nur putzig.

4. Old Cutler Road – Schattenspender abseits des Highways US 1

Eines meiner persönlichen Highlights war der kurze Abstecher auf die Old Cutler Road auf dem Weg von Miami in Richtung Key West. Diese Straße ist so unwirklich; man hat das Gefühl, als wäre man irgendwo in Jurassic Park gestrandet…nur ohne wilde Tiere. Und dabei ist man gar nicht so weit weg vom vielbefahrenen Highway US 1. An beiden Seiten stehen uralte Banyan Trees mit ihren Luftwuzeln, die in Richtung Boden wachsen. Im Laufe der Zeit ist die Straße zu einer schönen kühlen Allee zugewachsen. Und dass die Old Cutler Road zu den besseren Wohngegenden von Coconut Grove und Coral Gables gehört, merkt man spätestens dann, wenn man die schönen herrschaftlichen Villen links und rechts der Straße bewundert. Ach ja…schon schön hier…

5. Pastelliges Art Déco in South Beach Miami

Und last, but noch least: Miami Beach. Miami selbst habe ich gar nicht gesehen, weil ich schon von Miami Beach so fasziniert war. Vielleicht schaffe ich es mal nach Miami, wenn ich mir etwas mehr Zeit nehme. Aber in den 2,5 Tagen, die ich dort war, hatte ich genug damit zu tun, die schönen pastelligen Art Decó-Häuser von Miami Beach zu bewundern.

Ich habe die Official Art Decó Walking Tour by the Miami Design Preservation League mitgemacht. Wenn man den richtigen Guide hat, dann erzählt er ganz viel über die Geschichte und Bauweise der einzelnen Gebäude am Ocean Drive und drum herum. Es wird täglich eine Tour um 11:30 Uhr angeboten und zusätzlich noch eine Tour am Donnerstag Abend um 18:30 Uhr. Man muss nicht im Voraus buchen, sondern einfach nur 10 – 15 Minuten vor Beginn am Art Decó Welcome Center sein. Und dann geht’s auch schon los.

 

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