USA

New York – Empire State Building und Co.3 Minuten Lesezeit

Mit der Circle Line rund um Manhattan

Jetzt geht’s los, unser Sightseeing-Programm. Ab Start der Circle Line Bootsfahrt rund um Manhattan startet unser New York-Pass. Also Attraktionen bis Mittwoch Abend. Ich freue mich schon auf’s Empire State Building…

Gibt es einen besseren Start als einmal auf dem Wasser rund um Manhattan?

Los ging’s etwa auf Höhe 42nd W und dann erstmal Richtung Downtown. Vorbei an der High Line und dem Chelsea Pier Sports Complex. Weiter am 9/11 Memorial vorbei, der neue One World Tower ist schon von weitem deutlich zu sehen. Ellis Island lassen wir rechts liegen und fahren auf Lady Liberty zu. An der Freiheitsstatue und Governors Island vorbei. Dann biegen wir in den East River ab, am Southstreet Seaport (der im Hurrican Sandy ganz dolle gelitten hat) vorbei, unter der Brooklyn Bridge durch, bis nach Roosevelt Island. Dort steht am südlichen Zipfel ein altes verfallenes Krankenhaus.

Weiter sind wir nicht gekommen. Für die Brücken im Harlem River stand das Wasser zu hoch. Also sind wir auf der anderen Seite von Roosevelt Island wieder zurück gefahren und haben Lady Liberty noch mal von der anderen Seite gesehen. Diese Statue – ein Geschenk Frankreichs – ist für viele DAS Wahrzeichen der USA. Als damals die Einwanderer über den Atlantik kamen, war sie ein Symbol der Hoffnung.

Der Flugzeugträger Intrepid liegt ja genau neben der Circle Line und daher sind wir da natürlich auch noch hin. Und diesmal haben wir den kompletten Rundgang durchs Schiff gemacht. Treppe hoch, Treppe runter, links, rechts…ziemlich eng, die Treppen steil (typisch für Boote), stickig und warm. Meins ist das ja nicht. Ich leide zwar nicht unter Klaustrophobie, brauche ich aber trotzdem nicht.

Subway-Abenteuer in New York City

Dann war der Plan, von dort zurück in die Stadt zu laufen. Immer am Wasser lang. Wir haben dann aber recht schnell festgestellt, dass New York doch etwas größer ist als eine deutsche Großstadt. Nach endlosem Fußmarsch haben wir dann endlich eine Subway-Station gefunden, haben uns das System der MetroCard erklären lassen und sind dann zum ersten Mal U-Bahn in New York City gefahren.

Also, U-Bahn fahren ist in NY auch nicht anders als in München oder Köln. Nur sind die Bahnen weniger komfortabel. Es ruckelt extrem, NULL Federung und es ist extrem laut. Haha…ich stelle mir gerade vor, diese Bahnen würden bei uns fahren. Ich schätze mal, niemand würde mehr die U-Bahn nutzen. Aber es geht fix, wenn man die richtige Bahn erwischt hat. Es gibt nämlich Unterschiede zwischen den Express-Lines und den Normalen. Express hält nicht an jeder Milchkanne. Da muss man schon ein bißchen aufpassen.

U-Bahn Manhattan

Historisches Art Déco: Empire State Building

Wir sind dann weiter zum Empire State Building (ESB) gefahren. Die Schlange ist dort auch mit New York-Pass etwas länger, aber egal. Schlange stehen gehört wohl dazu. Am Ende ging es dann doch ganz fix. Oben waren wir dann natürlich NICHT alleine.

Aber ich bin ja ein großer Fan des Empire State Buildings. Vor meinem letzten Besuch in 2010 habe ich mich schlau gemacht über die Geschichte dieses wunderschönen Art Decó-Gebäudes. Die 381 m Höhe wurden in gerade mal 18 Monaten Bauzeit errichtet. An der Stelle stand vorher das ehrwürdige Waldorf Astoria-Hotel. Das war damals aber schon in die Jahre gekommen und bevor es kostspielig saniert wurde, wurde es abgerissen und das ESB entstand. An dem Turm – an dem King Kong hing :-) – sollten ursprünglich Luftschiffe anlegen. Wenigstens gab es Pläne dafür. Es gab wohl auch einen Testlauf, zum Glück nur mit einem Stapel Zeitungen und nicht mit Menschen. Denn der Versuch ging mächtig schief. Es ist einfach zu windig da oben. Die erste Plattform auf 320 m sollte die Abfertigungshalle der Luftschiffreisenden werden. Aber so wie es jetzt ist, ist es ja auch gut.

Bevor man dann wieder runter kommt, also auf dem Weg zum Aufzug, muß man erst nochmal durch den Shop. Lustig finde ich, dass einkaufen im Empire State Building steuerfrei ist. Liegt’s an der Höhe…keine Ahnung. Aber da oben, im 80. Stock, kann man tatsächlich duty-free einkaufen.

Nachdem wir uns dann mit Shirts und Pullis eingedeckt haben, ging es wieder runter. Sightseeing ist ja genau so anstrengend wie Shopping, also wollten wir mit dem Taxi wieder zurück zum Hotel. Mein Englisch ist nicht schlecht, aber unser Taxifahrer hat mich nicht verstanden, wir ihn aber auch nicht. Wir mussten einfach raten, was er uns sagen wollte. Gebracht hat’s aber trotz allem nichts. Die 8th Ave war wegen eines Unfalls gesperrt. Wir kamen gerade mal einmal um den Block, dann ging nichts mehr. Wir entschieden uns dann fürs Aussteigen (selbst im Stau stehen kostet im Taxi Geld) und sind dann wieder raus aus dem Taxi. Der Gag: einmal um den Block „fahren“ kostete uns 15 USD Lehrgeld. Wir sind nie wieder Taxi gefahren.

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