Unterwegs

Meine Reise-Highlights in 20183 Minuten Lesezeit

2019 ist ja schon ein paar Tage alt und da wird es doch mal Zeit für einen Reise-Rückblick auf das letzte Jahr. Viel Reise war da jetzt nicht, aber wenn ich vorher gewusst hätte, dass ich 2018 mit meinem Reiseblog wieder durchstarte, dann wäre ich bestimmt häufiger weg gewesen. Ich brauche ja schließlich Inspirationen, über die ich schreiben kann.

Aber ich habe meine Liebe für Blogparaden entdeckt. Und ich habe wieder eine gefunden:  Andreas von Reisewut hat mich – und natürlich alle anderen Reiseblogger ;-) – dazu aufgerufen, über unsere Reise Highlights des Jahres 2018 oder auch über „Das Beste aus 365 Tagen“ zu schreiben.

1. Reise-Highlight 2018 – Modernes Rotterdam

Da muss ich ja nicht so lange überlegen: ich war in Rotterdam und in Paris. Und beides waren meine Highlights im letzten Jahr. Denn Rotterdam…wer fährt schon nach Rotterdam? Wenn man schon nach Holland fährt, dann doch nach Amsterdam oder ans Meer. Aber Rotterdam? Ich sag Euch, ich habe es nicht bereut. Rotterdam ist toll. Jung, lebendig und modern. Und da es so gut wie keine historischen Gebäude mehr gibt, wird überall modern gebaut. Ich konnte mich nicht sattsehen an der modernen Architektur.

Ich bin total verknallt in die gelben Kubushäuser. Es gibt auch einen Kijk-Kubus, quasi ein begehbarer Würfel. Für kleines Geld kann man sich anschauen, wie speziell das Wohnen dort ist. Die Fenster befinden sich an lustigen Stellen und die Treppen sind echt steil. Bevor ich mich für mein Hotelzimmer in Rotterdam entschieden habe, war ich überrascht, dass man auch diese Kubus-Häuser mieten kann. Hätte ich vielleicht sogar gemacht, aber ich war nicht lange genug dort. Vielleicht beim nächsten Mal…

Rotterdam hat zwar einen Flughafen, aber der wird von Deutschland nicht wirklich angeflogen. Wenigstens nicht als Direktflug. Daher habe ich einen Flug von München nach Amsterdam gebucht und bin schon recht früh am Morgen mit KLM geflogen. Angekommen in Amsterdam – ich kannte den Flughafen ja schon von 2017. Damals bin ich dort nach Miami umgestiegen – bin ich einfach den Schildern in Richtung Zug gefolgt und bin dann mit der Bahn nach Rotterdam gefahren. Interessant ist, dass man beim Betreten des Bahnsteiges „eincheckt“ und bei der Ankunft am Ziel dann wieder „auscheckt“. Daher sollte man sich auf jeden Fall daran erinnern können, wo man sein Ticket hingesteckt hat, da man es am Zielbahnhof wieder in den Automaten stecken muss. Sonst geht das Türchen nicht auf. Gefangen am Bahnhof…ohje… Dafür kommt aber auch kein Schaffner durch den Zug.

Ich habe natürlich ein bißchen über Rotterdam geschrieben, unter anderem: meine ganz eigene Gebrauchsanweisung für die Stadt.

2. Reise-Highlight 2018 – Verliebt in Paris

Ende August war ich dann in Paris. Während es in Rotterdam unendlich heiß war, habe ich mir für Paris das einzige kühle Wochenende in diesem Mega-Sommer ausgesucht. Klar ist es angenehmer für eine Städtereise, wenn es nicht so heiß ist, aber wir haben echt schnatternd am Eiffelturm gewartet. Da wären ein paar Grad mehr schon angenehm gewesen. Als wir dann oben waren, kam gerade die Sonne durch und ich wäre am liebsten ewig oben geblieben. Die Sicht war einfach nur toll.

Wir waren am Eiffelturm, in Montmartre, in Sacre Coeur und Notre Dame, meine Schwester und Nichte haben sogar kurz noch die Mona Lisa gesehen und wir waren am Abend im Musée d‘Orsay. Wir haben lecker gefrühstückt im einzigen Frühstücks-Restaurant, das ich kenne. Und ganz lecker am Abend gegessen. Wir sind mit dem Hop on Hop off-Bus durch Paris und mit dem Bateau-Bus über die Seine gefahren. Was man sehen muss, haben wir gesehen.   

Laut aller einschlägigen Reiseführer für Paris ist es DAS Highlight in Sacre Coeur: ein riesengroßes Mosaik. Wir sind durch die Kirche geschlendert und da war kein Mosaik. Ein Mosaik befindet sich auf dem Boden. Muss doch so sein. Wo soll es sonst sein? Erst nach mehreren Rundgängen sind wir darauf gekommen, dass es diesmal an der Decke hängt. Ein riesengroßes buntes Mosaik an der Decke von Sacre Coeur. Quasi ein gefliestes Deckenfresko. Mal was anderes. Und wenn ich richtig recherchiert hätte, dann hätte ich das auch schon vorher gewusst.

Ich habe dann noch zwei Nächte in La Défense angehangen. Ich wollte da schon immer mal hin. Den Grande Arche hatte ich entweder nur von weitem gesehen oder im Fernsehen bzw. in Büchern. Dieses Mal wollte ich ihn mit eigenen Augen sehen. Wow…der ist schon echt beeindruckend. Und riesig. Er steht ja auf einer Art Podest. Auf jeder Seite mit ziemlich vielen Stufen. Zum Glück habe ich nach dem ersten Auf- und Abstieg erkannt, dass man auch drum herum laufen kann und nicht immer die Stufen hoch und dann wieder runter laufen muss. Nichts desto Trotz kann man ganz entspannt auf den Stufen sitzen und in der Ferne sogar den Arc de Triomphe sehen.

Zu Paris habe ich echt viele Posts geschrieben und das dann alles noch mal in meinem Kurztrip nach Paris zusammengefasst.

3. Reise-Highlight 2018 – Zeche Zollverein in Essen

Ach…und kurz vor Weihnachten war ich noch mal im Ruhrgebiet: in der Zeche Zollverein. Von Köln aus ist’s echt nicht weit. Wenn ich vorher gewußt hätte, dass das Ruhr Museum so spannend und interessant ist, wäre ich bestimmt viel früher los gefahren. So hatte ich etwa 1,5 Stunden Zeit, bevor die Kombi-Führung startete. Ihr könnt wählen zwischen einer Führung durch die Zeche oder durch die Kokerei. Oder Ihr entscheidet Euch für die Kombi-Führung durch die Zeche UND die Kokerei. Dann müsst Ihr zwar 3 Stunden laufen, aber die Zeit ist wirklich gut investiert. Ich habe viel gelernt und viel gesehen. Und ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort. 

 

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